- US-Unternehmen könnten so 12,3 Milliarden Dollar sparen und 87,5 Millionen Tonnen an CO2 sparen.
Google über die Energieeffizienz in der Cloud
Transparency Report gibt Auskunft über Regierungs-Anfragen

Im Government Transparency Report veröffentlicht Google zwar keine Liste von URLs die entfernt werden sollten, sondern gibt – sortiert nach Land – kurze Auszüge und Beispiele für Anfragen an. Die Anfragen gehen von löschen von Weblinks (weltweit) über entfernen von YouTube-Videos (Kanada) bis hin zu Sperrungen von Orkut-Profilen (Brasilien). Aus Deutschland werden 898 Anfragen von Juli bis Dezember gemeldet, und zusätzlich die Sperrung von 70 YouTube-Videos – welche Google allerdings nur in Deutschland gesperrt hat, weltweit sind sie weiter verfügbar.

Noch sehr viel interessanter sind allerdings die Statistiken über die User Data Requests. Diese geben Auskunft darüber welches Land Zugriff zu einem Google-Account bzw. zu bestimmten Informationen aus diesem, gefordert hat. Hier gibt Google sowohl die Anzahl der Anfragen als auch die Anzahl der betroffenen Accounts an und einen durchschnittlichen Prozentwert wieviele Accounts tatsächlich übergeben worden sind an.
Google bestätigt Probleme in Nachrichten App
(6.1.2011, 15:20) Wie berichtet werden von smartphones mit dem Betriebssystem Android 2.2 SMS manchmal an falsche Empfänger versendet. Google hatte offenbar noch vor einigen Tagen das Problem nicht sehr ernst genommen und den Bug als „Priority Medium“ eingestuft.
Nun ist im entsprechenden Blog die Priorität auf „Critical“ hochgesetzt worden und die Entwickler arbeiten offenbar mit Hochdruck an der Behebung. Gestern berichtete ein Google Entwickler, dass man nun zwei Fehler identifiziert habe:
1. In seltenen Fällen sei eine SMS tatsächlich an falsche Absender geschickt worden. Es habe eine Zeit gedauert, bis die Android-Entwickler diesen Fehler nachvollziehen konnten, heißt es.
2. Häufiger kommt anscheinend ein Problem beim Öffnen von Kurznachrichten vor. Anstatt des gewünschten SMS wird ein falsches geöffnet. Dies könne vorallem dann passieren, wen man auf eine vorhandene SMS tippt, während die Nachrichten-App noch am Starten sei.
Wenn der User das Öffnen der ‚falschen‘ Nachricht nicht bemerkt und direkt auf Senden klickt, wird eine falsche SMS verschickt. Auch von diesem Problem seien nicht sehr viele User betroffen, heißt es auf der Android-Website. Aber – zum Glück habe man Fixes für beide Probleme.
Wann ein Update der betroffenen Applikation geschehen wird ist noch offen. In der Zwischenzeit empfehlen die Entwickler vor dem Öffnen einer SMS zu warten, bis die App komplett geladen ist. Vor dem Versenden einer Text-Nachricht wird empfohlen die Richtigkeit des Empfängers zu kontrollieren.
Firefox überholt in Europa den Internet Explorer
Und dann ist es einfach so passiert. Microsoft hat die Browser-Krone verloren, vorerst nur in Europa und auch nur in der Statistik der Marktforscher von Statcount. Laut deren Zahlen war es im Dezember so weit, mit 38,11 Prozent hatte der Firefox erstmalig einen höheren Nutzeranteil als der Internet Explorer mit 37,11 Prozent.
Das klingt wieder nach einer weiteren Siegesmeldung aus dem Mozilla-Reich, aber für etwaige Euphorie besteht keine Veranlassung. Wer sich nämlich die Entwicklung der Anteile näher anschaut, der bemerkt, dass hier im Grunde der Fußkranke den Lahmen bezwungen hat. Microsoft muss im Browsermarkt schon seit langem kontinuierlich Federn lassen, allein im letzten Jahr fiel die Zahl der IE-Freunde in Europa um knapp 7,5 Prozentpunkte. Doch auch für den Firefox sind die Zeiten ungezügelten Wachstums vorbei.
Seinen Höchststand verzeichnete der Open-Source-Browser schon vor über einem Jahr, im Dezember 2009 surften 40,8 Prozent der Europäer damit im Netz. Seitdem sinkt der Anteil langsam, aber stetig. Nur weil der Nutzeranteil des Internet Explorers noch schneller verfällt, liegt der Firefox nun vorn. Lachender Dritter ist Googles Neuentwicklung Chrome. 14,58 Prozent, jeder siebte Surfer, nutzten letzten Monat den Suchmaschinen-Browser.
Die Zahlen von Statcounter geben allerdings nur Auskunft über einen bestimmten Anteil der Internetnutzung. Das liegt an der Datenbasis: Die Daten erfasst das Unternehmen über einen kostenlos verteilten Web-Counter und Trackerdienst auf drei Millionen Web-Seiten. Das kostenlose Werkzeug binden wahrscheinlich eher Privatpersonen und kleine Anbieter, nicht große Unternehmen in ihre Seiten ein. Daher wird Statcounter wohl einen überdurchschnittlich hohen Anteil der Nutzung von kleinen Web-Seiten erfassen. Solche Angebote werden Nutzer nicht unbedingt im Büro aufrufen, eher zu Hause, wenn sie ungestört privat surfen dürfen.
Tatsächlich stehen bei Statcounter die tendenziell eher privat genutzten Konkurrenten zum vor allem im Business-Milieu genutzten Internet Explorer immer ein wenig besser da als beispielsweise bei Net Applications, das tendenziell eher einen "Big-Business-Blick" pflegt. Beide großen Web-Statistiker sind also etwas sehschwach auf einem Auge, ergänzen sich dabei aber prächtig: Die Wahrheit mag irgendwo in der Mitte zu suchen sein. Über die generellen Trends sind sie sich im Übrigen so gut wie immer einig, nur die Gewichtungen fallen anders aus.

