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Google bestätigt Probleme in Nachrichten App

SMS werden an falsche Nummern versendet und manchmal wird die falsche Nachricht geöffnet – Google hat die Probleme bestätigt und die Priorität auf ‚Kritisch‘ hochgesetzt. Fixes sind offenbar demnächst zu erwarten.
<a onMouseOut='window.status=""; return true' onMouseOver='window.status="Die neue Online-Dimension der Werbung: ad-locator.net von Tripple!"; return true' href='http://adc.tripple.at/triadclick.asp?pnr=1363&tid=1294743974290' target='_blank'><img src='http://banner.tripple.at/banner/leer.gif' width=1 height=1 border=0 alt=''></a>

(6.1.2011, 15:20) Wie berichtet werden von smartphones mit dem Betriebssystem Android 2.2 SMS manchmal an falsche Empfänger versendet. Google hatte offenbar noch vor einigen Tagen das Problem nicht sehr ernst genommen und den Bug als „Priority Medium“ eingestuft.

Nun ist im entsprechenden Blog die Priorität auf „Critical“ hochgesetzt worden und die Entwickler arbeiten offenbar mit Hochdruck an der Behebung. Gestern berichtete ein Google Entwickler, dass man nun zwei Fehler identifiziert habe:

1. In seltenen Fällen sei eine SMS tatsächlich an falsche Absender geschickt worden. Es habe eine Zeit gedauert, bis die Android-Entwickler diesen Fehler nachvollziehen konnten, heißt es.

2. Häufiger kommt anscheinend ein Problem beim Öffnen von Kurznachrichten vor. Anstatt des gewünschten SMS wird ein falsches geöffnet. Dies könne vorallem dann passieren, wen man auf eine vorhandene SMS tippt, während die Nachrichten-App noch am Starten sei.

Wenn der User das Öffnen der ‚falschen‘ Nachricht nicht bemerkt und direkt auf Senden klickt, wird eine falsche SMS verschickt. Auch von diesem Problem seien nicht sehr viele User betroffen, heißt es auf der Android-Website. Aber – zum Glück habe man Fixes für beide Probleme.

Wann ein Update der betroffenen Applikation geschehen wird ist noch offen. In der Zwischenzeit empfehlen die Entwickler vor dem Öffnen einer SMS zu warten, bis die App komplett geladen ist. Vor dem Versenden einer Text-Nachricht wird empfohlen die Richtigkeit des Empfängers zu kontrollieren.

Ein wichtiger Hinweis der Leben rettet... ICE (= In Case of Emergency)

Ein wichtiger Hinweis, herausgegeben von der DLRG LV Westfalen:
Die RTW- und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass beim Verkehrsunfall die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben. Bei verletzten
Personen, die nicht mehr ansprechbar sind, wissen die Einsatzkräfte aber nicht, wer aus den langen Adresslisten zu kontaktieren ist.
Ambulanzfahrer und Notärzte haben also vorgeschlagen, dass jeder in sein Handy-Adressbuch, die im Notfall zu kontaktierende Person unter demselben Pseudo eingibt.
Das international anerkannte Pseudo ist: ICE (= In Case of Emergency). Unter diesem Namen sollte man die Rufnummer der Person eintragen, welche im
Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe anzurufen ist. Sind mehrere Personen zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2, ICE3, usw.
Leicht durchzuführen, kostet nichts, kann aber viel erreichen.
Bitte diese Meldung unbedingt an alle Freunde und Bekannte weiterleiten, damit dieses Verfahren weltweit Anwendung finden wird!
Mit freundlichen Grüßen
Jens Giesen
Stelv. Technischer Leiter
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft
Landesverband Westfalen
Bezirk Witten e.V.
mailto: 2.tl@bez-witten.dlrg.de
Tel. +49 (0)2302 76 01 85
Fax +49 (0)2302 94 41 90
Geschäftsstelle:
DLRG Bezirk Witten e.V.
Schützenstraße 65
58452 Witten
http://www.bez-witten.dlrg.de

Google versteigert Display-Werbung

Google will sein Online-Werbeangebot weiter ausbauen. Mit dem Marktplatz Doubleclick Ad Exchange sollen Werbetreibende in Echtzeit auf freie Werbeflächen auf Homepages bieten können. Google könnte damit seinen Konkurrenten Yahoo in Bedrängnis bringen.

Der Internet-Riese Google startet einen Marktplatz für Bannerwerbung. Mit Hilfe von Doubleclick Ad Exchange können Inhaber von Internetseiten freie Werbeflächen auf ihren Homepages anbieten. Diese sollen dann von Unternehmen und Agenturen für die eigene Werbung gebucht werden. Das Angebot wird in einer Echtzeit-Auktion versteigert, wobei der jeweils Höchstbietende den Zuschlag für die Werbefläche erhält. Das Prinzip besteht darin, eine Plattform zu bieten, die Werbetreibende und Anbieter von Werbeflächen gemeinsam nutzen können.

Google wird die Mechanik seiner bisherigen Vermarktungsmodelle AdWords und AdSense (siehe Kasten links oben) in das neue System einbauen und beide Plattformen verbinden. Damit sollen Werbetreibende eine größere Reichweite erlangen. AdSense bietet den Betreibern von Internetseiten schon länger an, freie Werbeflächen mit zum Umfeld passenden Text- und Banneranzeigen zu füllen und den Besitzer dann an den Umsätzen zu beteiligen.

Konkurrenz für Yahoos Tochtergesellschaft Right Media

Google hat DoubleClick Inc. für 3.2 Milliarden Dollar gekauft. Die Integration soll nun den Konkurrenten Yahoo in Bedrängnis bringen. Yahoo ist mit seiner Plattform Right Media noch der größte Anbieter von Display-Werbung. In Deutschland führt AdScale als Echtzeit-Marktplatz für Onlinewerbung den Markt an. Der Zusammenschluss von Google und Doubleclick wird den Display-Werbemarkt für tausende Werbetreibende und Betreibern von Internetseiten öffnen, die bereits AdWords und AdSense nutzen - den Eckpfeilern von Googles Werbeangebot.

Google Book Settlement So nicht!

Nun hat auch das amerikanische Justizministerium seine Bedenken gegenüber dem Google Book Settlement kundgetan. Das Bundesgericht, das Anfang Oktober über die Gesetzmäßigkeit des Vergleichs zu entscheiden hat, solle ihn zurückweisen. Zum ersten Mal haben Amerikas oberste Rechtspfleger damit in den Streit um den angestrebten Vergleich zwischen Google und Vertretern von Autoren und Verlegern eingegriffen.Das Justizministerium, das seine Untersuchung als noch nicht abgeschlossen bezeichnet, macht sich vor allem Sorge um den Wettbewerb, den Google dank der Erlaubnis, Millionen von nicht mehr erhältlichen Büchern in digitaler Form anzubieten, wohl durch seine „de facto exklusive Rechte“ beherrschen würde. Gleichwohl wird der Hoffnung Ausdruck verliehen, die beteiligten Parteien könnten den Vergleich so abändern, dass er bestehende Kartell- und Urheberrechtsgesetze nicht länger verletzte. Google und seine Vergleichspartner haben sich schon bereiterklärt, auf die Bedenken des Justizministeriums einzugehen.

Weiterhin Widersprüche im Streit zwischen Google und Apple

Im Streit um die Aussperrung des Telefondienstes Google Voice aus dem App Store bleiben die Fronten verhärtet: In einem Schreiben an die US-Regulierungsbehörde FCC beklagte sich Google, Apple habe die Aufnahme abgelehnt. Dem widersprach der iPhone-Hersteller mit dem Argument, man prüfe das Programm weiterhin wegen einiger Bedenken, da das Programm die Nutzeroberfläche und Kernfunktionen des iPhone verändere.Auf Wunsch von Google waren in der veröffentlichten Stellungnahme an die FCC allerdings einige Details geschwärzt. Unter Hinweis auf die Informationsfreiheit mehrerer Seiten hat die FCC sie nun als PDF-Dokument in vollem Umfang veröffentlicht. Demnach habe Apples Vizepräsident fürs weltweite Marketing, Phil Schiller, am 7. Juli Googles Vice President of Engineering & Research, Alan Eustace, darüber informiert, dass der iPhone-Hersteller die bereits am 27. Februar beantragte Aufnahme des Google-Dienstes in den App Store aus den genannten Gründen abgelehnt habe. Laut US-amerikanischen Medien widersprach Apple dieser Darstellung erneut am gestrigen Freitag und beharrte auf der Position, man habe die Anwendung nicht ausgesperrt und werde weiter mit Google diskutieren.

Google beteiligt Verlage an Nachrichtenportal

Hamburg. Google hat ein neues Nachrichtenportal namens "Fast Flip" gestartet, mit dem sich Angebote von Sendern und Verlagen besonders schnell aufrufen lassen. Bisher gibt es unter http://fastflip.googlelabs.com nur Nachrichten englischsprachiger Anbieter wie der "Washington Post", der "New York Times", "Newsweek" oder der BBC. "Wenn sich auch deutsche Anbieter dafür interessieren, werden wir mit ihnen reden", sagt ein Google-Sprecher. Die Werbeeinnahmen, die "Fast Flip" erzielt, kommen auch den Verlagen zugute. Wie hoch ihr Anteil ist, will der Sprecher nicht verraten. In Branchenkreisen heiß es jedoch, dass wie bei Googles Werbeangebot AdSense zwei Drittel der Einnahmen an Inhalte-Anbieter gehen.

Google lässt E-Books ausdrucken - von Espresso-Maschinen

Googles Bibliothek wächst unaufhaltsam. Seit das Unternehmen begonnen hat, Bücher zu digitalisieren, sind bereits Millionen Werke per Scanner in Bits und Bytes umgewandelt worden. Jetzt sollen einige davon wieder zurück in die reale Welt gebracht werden - mit Druckmaschinen in Buchläden.

Aus eigener Kraft hätte Google den Schritt in die Buchläden kaum geschafft. Zu sehr ist das Unternehmen damit beschäftigt, Software zu entwickeln und Inhalte zu aggregieren. Als Partner hat sich das Internetunternehmen deshalb den Druckmaschinenhersteller On Demand Books

ausgesucht. Die Firma bietet mit der Espresso Book Machine bereits seit einigen Jahren ein System an, das Bücher direkt im Laden Kundenwunsch ausdruckt.

Besonders viel Geduld soll man dafür nicht aufbringen müssen. Ein 300-Seiten Buch schaffe die bis zu 900 Kilo schwere Schnelldruckmaschine in weniger als fünf Minuten, so der Hersteller - inklusive Bindung. Bevor es soweit ist, müssen interessierte Buchhändler allerdings erst einmal ihr Konto plündern. Der Hersteller bietet das System in verschiedenen Ausbaustufen zu Preisen zwischen 75.000 und 100.000 Dollar (51.000 bis 68.000 Euro) an.

Druckdaten werden dem System online über das sogenannte EspressNet zugespielt. Über dieses Bücher-Netzwerk stehen Nutzern der Espresso-Druckmaschine schon jetzt fast 800.000 geschützte Titel bereit. Außerdem, so On Demand Books, habe man Zugriff auf einen Pool von 1,5 Millionen Public-Domain-Titeln.

Reichlich Auswahl also, doch Dane Neller, Chef von On Demand Books, bezeichnet den Vertragsschluss mit Google trotzdem als "einschneidendes Ereignis" für seine Firma. Immerhin erhält er so Zugriff auf Hunderttausende oft längst vergriffene Titel. Vorerst beschränkt sich das so erreichbare Portfolio allerdings auf Bücher, deren Copyright nach US-Recht bereits abgelaufen ist. Nach amerikanischer Gesetzgebung zählen dazu derzeit alle Bücher, die vor 1923 erstmals publiziert wurden. Klassiker also.

Billiger Buchdruck

"So wird der Kreis geschlossen", sagte Google-Sprecherin Jennie Johnson anlässlich der Vorstellung des Projekts. "Dies wird es den Menschen ermöglichen, sich ein Exemplar eines Buches zu besorgen, auch wenn es davon nur noch ein oder zwei oder womöglich gar keine Originale mehr in den Bibliotheken des Landes gibt", schwärmte Johnson. Googles Digitalisierung von Büchern ist umstritten. Kritiker werfen Google vor, die Wünsche mancher Urheber systematisch zu missachten.

Während derartige Versuche normalerweise kaum bezahlbar wären, sollen die via Espresso-Maschine ausgedruckten Wälzer ausgesprochene Low-Budget-Bücher werden. On Demand Books empfiehlt einen Verkaufspreis von acht Dollar pro Buch, weniger also als die meisten herkömmlichen Wälzer kosten. Von diesem Bruttoerlös geht je ein Dollar an On Demand Books und Google.

Den Rest kann sich der Buchhändler in die Taschen stopfen, zumindest für kurze Zeit. Denn eigentlich werden die Einnahmen benötigt, um Anschaffungs-, Schulungs- und Betriebskosten der Druckmaschine zu decken. Etwa 5000 Bücher pro Jahr solle man schon absetzen können, um das Gerät rentabel betreiben zu können, heißt es beim Hersteller. Empfohlen wird ein Umsatz von 10.000 Exemplaren im Jahr. Und entdeckt man einen Bestseller in Googles digitaler Büchersammlung, schafft das Maschinchen auch bis zu 60.000 Exemplare.

Google-Webbrowser Chrome 3

Mehr Speed, mehr Farbe

Inflation der Versionsnummern bei Google: Nach nur einem Jahr hat Google bereits die dritte Version des Webbrowsers Chrome veröffentlicht - und verspricht eine schönere Optik, mehr Geschwindigkeit und weitere Updates noch vor dem Jahresende. SPIEGEL ONLINE hat die neue Version schon ausprobiert.

Googles Chrome-Entwickler sind fleißige Kerlchen - und sie lassen es die Welt wissen. Hüllen andere Browserhersteller meist ein Tuch des Schweigens über neue Entwicklungen und Funktionen, ist das bei Chrome anders. Jedes Update wird sofort veröffentlicht, für all jene, die mutig genug sind, sich an den oft noch wackeligen und gerne mal abstürzenden Zwischenversionen zu versuchen. Da wundert es nicht, dass der am Dienstagabend veröffentlichten Version 3.0.195.21 insgesamt 51 Entwicklerversionen, 21 Betas und 15 sogenannte stabile Updates vorausgingen, seit ihr Vorläufer im August publiziert wurde.

Dass Google ausgerechnet jetzt für seinen Browser trommelt, eine neue Version auf das Publikum loslässt, soll offenbar daran erinnern, dass der Browser des Internet-Unternehmens vor fast genau einem Jahr erstmals öffentlich gezeigt wurde, nachdem zuvor bereits zwei Jahre Entwicklungsarbeit in die Software eingeflossen waren. Der anfänglichen Begeisterung im Netz für Googles Projekt folgte freilich ein nur langsamer Ausbau der Marktanteile. Nachdem Chrome sich quasi vom Start weg etwa ein Prozent vom Browsermarkt sichern konnte, liegt er jetzt mit etwa 2,8 Prozent irgendwo zwischen Safari und dem ebenfalls kürzlich aufgefrischten Opera.

Während die Hersteller dieser Programme ihren Browsern allerdings nur maximal einmal pro Jahr eine neue Versionsnummer spendieren, wenn reichlich neue Funktionen hinzuprogrammiert worden sind, geht Google hier etwas großzügiger zu Werke, lässt die Versionszählung binnen eines Jahres um zwei Zähler nach oben klettern. Firefox brauchte von den ersten Vorversionen bis zur 3.0 noch geschlagene sechs, Opera und Netscape immerhin drei Jahre. Aber Google ist (wie Microsoft, die beim Internet Explorer auch nur zwölf Monate bis zur 3.0 brauchten) halt ein schnelles Unternehmen.

Auf den ersten Blick hat sich bei Chrome nicht viel getan. Die optische Erscheinung jedenfalls unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht von den Vorgängern, die Neuerungen scheinen eher unter der Haube zu liegen.

Bildchen als Bookmarks

Doch der Schein trügt. Natürlich wurde am Unterbau des Webseitenprogramms reichlich geschraubt. Tatsächlich hat sich aber auch die optische Aufbereitung geändert, wie ein Blick auf die Tab-Seite des Browsers zeigt, die man auch als Startseite definieren kann, auf der die wichtigsten Bookmarks als Icons versammelt sind.

Die Idee, häufig benutzte Bookmarks nicht einfach als Liste, sondern als schnell anklickbare Symbole abzulegen, setzt sich bei Browsern zunehmend durch. Chrome kann das seit der ersten Version, Opera auch schon eine Weile und Safari ebenfalls. Googles Browser legt jetzt ein wenig nach, indem er dem Anwender mehr Selbstbestimmung bei der Gestaltung der visuellen Bookmarks zugesteht.

Der Nutzer darf entscheiden

Dafür wurde die Tab-Seite ein wenig umgestaltet und um Funktionen ergänzt, die es erlauben, die Bookmarks nach Lust und Laune selbst zu sortieren. Bisher hat Chrome hier einfach die am häufigsten angesurften Seiten abgelegt. Jetzt kann man selbst bestimmen, was dort zu liegen kommt und vor allem, was dort liegen bleibt. Mit einer virtuellen Nadel lassen sich Bookmarks quasi an Ort und Stelle festnageln - oder via Schließfeld von der Seite entfernen.

Einschränkend wirkt nur die Begrenzung auf maximal acht Bookmarksymbole auf der Tab-Seite. Safari erlaubt hier mehr Flexibilität, lässt den Anwender durch Wahl der Symbolgröße bis zu 24 solcher Schnellstart-Symbole unterbringen.

Kleine Symbole und große Themen

Ein klein wenig Kosmetik haben die Entwickler auch der sogenannten Omnibox gegönnt. Das Eingabefeld, in das man sowohl Webadressen als auch Suchanfrage eintippen kann, zeigt ihre Vorschläge jetzt mit kleinen Symbolen markiert an. So soll man in der Auswahlliste schneller erkennen, was reine Suchanfragen, was konkrete Weblinks und was bereits angesurfte Seiten sind.

Die, wenn man sie benutzt, wohl sichtbarste Neuerung in Chrome 3 dürfte die Einführung so genannter Themes, also Themen, sein. Genau wie man es von Handys kennt, lässt sich das Erscheinungsbild des Browsers damit an den eigenen Geschmack anpassen - bei den meisten Web-Programmen, die so etwas möglich machen, heißt so etwas "Skins". Während Themes bei Mobiltelefonen aber meist als Kombination aus Hintergrundbildern, Klingeltönen und anderen Eigenschaften aufgebaut sind, beschränken sich Chrome-Themes darauf, das Hintergrundbild im Browserfenster zu ändern. Muss man nicht mögen, kann man aber. Google stellt bereits knapp 30 Themes bereit, will in Kürze weitere folgen lassen. Opera geht da weiter, bietet derzeit 37 Skins, die den Rahmen des Programms selbst verändern, bis hin zu den Funktionen tragenden Icons.

Als wichtiger mag man die weitere Integration von HTML 5 in den Browser sehen. So kennt Chrome 3 jetzt den Video-"Tag" (ein Tag ist eine Markierung) aus der neuen Webseitensprache. Damit ist es möglich, Videos ohne Umweg über Technologien wie Flash in Webseiten einzubinden, mit interaktiven Elementen zu verbinden. Auf diese Weise kann man etwa ein Video einbinden, das nur dann zu Spielen beginnt, wenn man die Maus darüber zieht. Eine hübsche Sache und zukunftssicher auch, derzeit aber werden solche Methoden im Web kaum genutzt.

Speeeeeeeed

Andere Web-Techniken wie Javascipt und Ajax werden dagegen umso intensiver genutzt, um beispielsweise Internetanwendungen wie Google Maps oder Google Mail zu realisieren. Genau solche Anwendungen sollen nun schneller werden. Begeisterte schon die erste Version des Google-Browsers durch ihre Geschwindigkeit, hat die aktuelle Variante in dieser Hinsicht noch einmal kräftig zugelegt. Um bis zu 150 Prozent sei die Verarbeitung von Javascript gegenüber der ersten Beta-Version verbessert worden, behauptet Google. Gemessen an der Version 2 sei immer noch ein Geschwindigkeitszuwachs von 25 Prozent zu vermelden.

Mag sein. Im Test sind 25 Prozent mehr Speed kaum spürbar. In Benchmarks, also Testprogrammen, zeigt sich Chrome dagegen von seiner besten Seite: Im Webbrowser-Geschwindigkeitsvergleich Peacekeeper lässt er die Konkurrenz, zumindest auf unserem Testsystem, locker hinter sich.

Dieses Testsystem allerdings wird bereits mit Windows 7 betrieben, mit dem kommenden Windows also, und damit scheint Chrome keine Probleme zu haben. Mit Linux und Mac tun sich die Entwickler dagegen weiterhin schwer. Dabei könnten gerade die Anwender dieser Betriebssysteme kräftig dazu beitragen, Chromes Marktposition zu stärken. Wohl auch deshalb hat man sich vorgenommen, zumindest die Mac-Version noch vor Jahresende zu veröffentlichen, wie Sundar Pichai, Google Product Management Vice President, erklärt.

Wohl auch, weil man diese Kundschaft bei Google als wechselwilliger einschätzt als Windows-User, habe man sich vorgenommen, Chromes Marktanteil im kommenden Jahr zu verdoppeln. "Wenn wir zum zweiten Jahrestag nicht wenigstens fünf Prozent haben, werde ich außerordentlich enttäuscht sein", sagte Chrome-Chefentwickler Linus Upson der Nachrichtenagentur Reuters und hängt die Messlatte noch höher. Bis zum dritten Jahrestag will er bereits zehn Prozent Marktanteil für Chrome reklamieren können.

Und die wird er auch brauchen. Schließlich entwickelt Google bereits ein PC-Betriebssystem auf Chrome-Basis - und das wird sich nur verbreiten können, wenn sich Chrome bereits als Browser eine breite Basis geschaffen hat.

Google O3D: Internet dreidimensional

Fotostrecke: O3D - Google macht das Web dreidimensional

O3D: Dieses Bild wurde im Browser als komplett frei begehbare 3D-Insel berechnet.

In den Google Laboren wird zur Zeit unermüdlich gewerkelt: Nach einer neuen Suchoption für die Bildersuche und einer Timeline für die Nachrichten-Suche stellte der Suchmaschinen-Betreiber nun ein Plug-in für Windows und Mac vor, das dreidimensionale Webseiten ermöglichen soll.

O3D, so der Name des kleinen Zusatzprogramms, basiert auf JavaScript und soll auch auf Low-End-Rechnern problemlos 3D-Grafiken rendern können. Noch befindet sich O3D in der Erprobungs-Phase, doch schon bald könnte es Applikationen wie Google Earth in den Browser bringen oder den Markt für Browser-Spiele umkrempeln. Aber auch traditionelle Informationen wie zum Beispiel Diagramme lassen sich mit O3D völlig neu aufbereiten.



Google Mail: Rettung für vorschnelle Schreiber



Suchmaschinen-Anbieter Google hat eine neue Funktion in seinen E-Mail-Dienst Google Mail integriert. Mit "Undo Send", das sich über die Labs-Einstellungen aktivieren lässt, wird dem Nutzer ein 5-Sekunden-Zeitfenster gewährt, um das Verschicken einer Mail abzubrechen.

Ist die Funktion aktiviert, wird der Nutzer nach einem Klick auf "Senden" in den Posteingang umgeleitet. Dort erscheint in einem gelben Kasten neben dem Hinweis "Ihre Nachricht wurde gesendet", nun auch das Wort "Undo". Wird der Link binnen 5 Sekunden gedrückt, wird der Versand der Nachricht abgebrochen und die Mail im Editor aufgerufen.

"Undo Mail" lässt sich über die Labs-Einstellungen aktivieren. Dazu müssen Nutzer aus Deutschland zuerst ihre Google-Mail-Systemsprache auf Englisch umstellen. Daraufhin erscheint im Menü "Settings" der Reiter "Labs". Nach der Auswahl der gewünschten Funktion kann die Sprache wieder auf Deutsch umgestellt werden.
(mgb) Quelle

Die Welt ist Google

Buchsuche Quelle
"Strategisches Investment" und "Win-win-Situation" - wie sich die weltgrößte Suchmaschine unaufhaltsam Bücher einverleibt.


Der Größte hat gut lachen. Die Suchmaschinenfirma Google hat gerade, am Mittwochabend, eine Telefonkonferenz mit einigen europäischen Journalisten veranstaltet. Aus der Zentrale in Kalifornien zugeschaltet waren unter anderen der Direktor der Online-Buchsuche, die seit dem Jahr 2004 Millionen von Büchern aus amerikanischen und europäischen Bibliotheken und Verlagen in das Google-Universum inkorporiert hat, sowie der Chefjurist des Unternehmens für Urheberrechtsfragen.

Als nun aus dem alten Europa gefragt wurde: "Werden Sie eigentlich mit der Buchsuche jemals Geld verdienen?", da knackte es kurz in den transatlantischen Leitungen, und dann schallte von den jungen Managern in Mountain View bei Santa Clara ein lautes, helles Gelächter herüber.

Dieses Lachen gilt der Tatsache, dass, wer so fragt, nach Auffassung der Macher das Google-Prinzip gar nicht verstanden hat. Denn gewiss versieht Google die Treffer aus neuen, also urheberrechtlich geschützten Büchern - die deswegen nur in Ausschnitten angezeigt werden - mit Werbe-Links, also Anzeigen, und profitiert auch von der Kooperation mit den Verlagen und den Online-Buchhändlern, zu denen die Nutzer zum Kauf des gesamten Buches weitergeleitet werden, ob nun der Print-Version oder bald auch des E-Books.

Das ist das sogenannte Partnerprogramm, an dem inzwischen über 20.000 Verlage aus aller Welt teilnehmen. Aber ist schon hier der Aufwand des Scannens und Durchsuchbarmachens nach Auskunft von Google größer als die Einnahmen, so gilt dies ganz sicher für die Millionen von urheberrechtsfreien, also komplett zugänglichen älteren Büchern, die aus den Beständen von Bibliotheken eingelesen werden: Bei Treffern aus diesen Büchern schaltet Google keine Werbung; die Kosten des Projekts müssen immens sein, auch wenn Google keine Zahlen nennt.
Alles ganz einfach

Die Buchsuche mag also für sich genommen derzeit nicht profitabel sein, aber nach dem Google-Prinzip muss sie es auch nicht sein: Google ist insgesamt einfach derart riesig, dass sich das Scannen von Büchern schon allein zu dem Zweck rechnet, dass sich die Qualität und Vielfalt der Suchergebnisse dadurch erhöht - und man deswegen bei Google sucht und nicht irgendwo anders, was wiederum das Inserieren bei Google attraktiver macht. Daher sprechen die Manager der Buchsuche von einem "strategischen Investment", das "einfach" aus der Mission folge, "sämtliche Informationen der Welt online verfügbar zu machen". Google will sich schlicht auf allen Feldern des Wissens betätigen - jetzt auch verstärkt im Nachrichtengeschäft.

Solche Internet-Polymathie wäre für Google und die Buchbranche, die auf diese Weise neue Vertriebswege gewinnt, ein "Win-win" - wäre da nicht das Problem, dass die Inhaber der Urheberrechte nicht vor dem Einscannen der Bücher um Erlaubnis gefragt wurden, sondern nur nachträglich Einspruch erheben dürfen. Den Vergleich, den kürzlich US-Verleger und -Autoren mit Google geschlossen haben und über den ein New Yorker Gericht am 5. Mai befinden will, wollen die europäischen Rechteinhaber nicht unbesehen hinnehmen. Ein Hauptstreitpunkt sind die vergriffenen, also nicht mehr lieferbaren Bücher, die noch dem Urheberrecht unterliegen.

Google versicherte jetzt, man sei mit allen relevanten europäischen Organisationen von Rechte-Inhabern im Gespräch. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sagte jedoch der SZ, mit ihm, dem Verband der deutschen Verlage, habe Google noch keine Gespräche in dieser Sache aufgenommen. Vielleicht sieht man sich im Mai vor Gericht wieder.

Leitender Android-Entwickler verlässt Google

Das US-amerikanische Unternehmen Coupons Inc. hat den Google-Manager Steve Horowitz verpflichtet. Der 41 Jahre alte Horowitz hatte das Entwicklungsteam geleitet, das die Plattform und das mobile Betriebssystem Android hervorbrachte. Horowitz soll bei Coupons als Chief Technology Officer die Entwicklungsarbeit, das Produktmanagement und die Technik beaufsichtigen, heißt es in einer Mitteilung.
Online-Portale können mit Hilfe von Coupons Inc. Rabattmarken und Einkaufsgutscheine anbieten, die die Nutzer wiederum bei Coupons.com ausdrucken können, um sie in einem Geschäft einzulösen. Zu den Unternehmen, die diese Dienste nutzen, gehören Johnson & Johnson, General Mills, Kimberly-Clark, Kraft Foods und Clorox. Die Website wird nach Angaben des Unternehmens monatlich von 14 Millionen Nutzern aufgesucht.

Horowitz war drei Jahre mit der Android-Entwicklung bei Google beschäftigt, vorher neun Jahre bei Microsoft tätig und dort für IPTV, die Windows Media Center Edition, UltimateTV, Dishplayer und WebTV zuständig. Seine Laufbahn hatte Horowitz bei Apple angefangen, wo er sechs Jahre an der Entwicklung von Macintosh-Produkten beteiligt war. Auch nahm Horowitz eine Schlüsselstellung bei Be Inc. in der Entwicklung des Multimediabetriebssystems BeOS ein.

Im Dezember hatte Google-Manager Dipchand Nishar, der dort unter anderem mitverantwortlich für den Aufbau des Mobil-Geschäfts war, das Unternehmen in Richtung des Social Networks LinkedIn verlassen. Für Horowitz schien nun, gut ein Jahr nach der Vorstellung von Android, die Zeit gekommen, andere Wege zu gehen. Coupons Inc. weise gerade in dieser ökonomisch schwierigen Zeit gute Wachstumsmöglichkeiten auf, wie er laut Wall Street Journal sagte. Coupons plane in nächster Zeit 40 Neueinstellungen.

Online Festplatte von Google

Derzeit wird bei der Suchmaschine Google an einem neuen Service für User getüftelt. Es soll eine Online Festplatte bereitgestellt werden, um Daten auf dieser Speichern zu können. Für einen monatlichen Festbetrag können Kunden den Speicherplatz im Internet nutzen. Duch Kennwörter soll die Festplatte geschützt werden um die gespeicherten Daten weltweit abrufen zu können. Dieser Dienst könnte sich am Markt etablieren. Denn die Datensicherung ist für Computernutzer sehr wichtig. Noch gibt es keine offiziellen Berichte wie der Service aussehen könnte. Es ist aber sicher, dass an einer Online-Festplatte gearbetet wird.

Kostenlose Presse Dienste

Mumbai Help Blog

Der aktuelle News und Hilfe Blog zu den Terroranschlägen in Mumbai Indien.
Unterstützung wird dringend benötigt.
http://www.mumbai-help.blogspot.com

Die Grippe-Suchmaschine

Nutzeranfragen bei Google und Yahoo könnten frühzeitig auf regionale Epidemien hinweisen

Es gibt solche Patienten. Wenn es sie irgendwo piekst, juckt oder sticht, googeln sie erst ihre Beschwerden, bevor sie den Arzt aufsuchen. Sie haben dann alle möglichen Diagnosen parat. Für sie gilt: Sie kennen die zweite Meinung zu ihrem Leiden, bevor sie die erste gehört haben. Diese Patienten, die mit ihrer Besserwisserei Ärzte zur Weißglut bringen können, haben aber vielleicht auch Ihr Gutes. Sie könnten Epidemien vorhersagen helfen. Erste Tests von Google Flu Trends, einem Dienst des Suchmaschinenmultis, bestätigen diese Vermutung. Eine Studie von Yahoo hat ähnliche Ergebnisse erbracht. "Aus solchen Informationen lassen sich viele Krankheitstrends ablesen", sagt der Epidemiologe Philip Polgreen von der Universität Iowa.

Die Idee hinter dem Seuchenwarnsystem ist ebenso simpel wie überzeugend. Wenn plötzlich vermehrt Menschen in einer Gegend Begriffe wie "Husten", "Fieber" oder "Grippesymptome" in die Suchmaschine eingeben, könnte das auf eine regionale Epidemie hinweisen. Im Februar berichtete die US-Seuchenschutzbehörde CDC von einer Grippewelle in Bundesstaaten am Atlantik. Von Google wurden entsprechende Hinweise nach Angaben des Unternehmens zwei Wochen vorher registriert. "Je eher wir warnen, desto eher können wir vorbeugen und Influenza-Fälle verhindern", sagt Lyn Finelli, Grippeexpertin bei den CDC. Die Behörde muss erst Daten von Ärzten, Kliniken und anderen Quellen zusammensuchen, bis eine Krankheitshäufung festgestellt werden kann.

In den USA erkranken jährlich zwischen fünf und 20 Prozent der Bevölkerung an der Grippe. Etwa 36 000 Tote gehen dort jedes Jahr auf das unterschätzte Leiden zurück. In Deutschland wurden in den Wintern 2002/03 und 2004/05 jeweils mehr als 10 000 Todesfälle auf die Grippe zurückgeführt. In den Wintern 2005/06 und 2006/07 waren es jeweils weniger als 4000. Auch wegen dieser Schwankungen wäre es hilfreich, früh die Entwicklung zu erkennen.

Einige nationale Gesundheitsbehörden und auch die WHO analysieren bereits Zeitungsmeldungen, Blogs und Online-Foren auf Krankheitsberichte, um regionale Ausbrüche verschiedener Leiden früh zu entdecken. "Bei der Grippe bekommen wir unsere Daten von der Labordiagnostik, da gibt es schon etwa eine Woche Meldeverzug", sagt Susanne Glasmacher vom Robert-Koch-Institut, der zuständigen deutschen Überwachungsbehörde. "Insofern klingt es interessant, was Google da macht. Uns ist alles lieb, womit man Krankheiten frühzeitig erkennen kann."

Presseartikel bei Google News veröffentlichen

Unternehmen und Pressedienste, die gerne ihre neusten Mitteilungen in den Google News platzieren möchten, können auf dem kostenlosen Portal http://www.pressemitteilungen-online.de/ ihre Pressemitteilungen schreiben und sofort veröffentlichen. Die Pressemeldungen werden innerhalb von Minuten in den Google News veröffentlicht und finden somit eine grosse Nutzergruppe, die nicht den Suchindex nutzt.

Der wesentliche Vorteil besteht darin, das bereits Millionen Nutzer die Google News über Produkte und Unternehmen nutzen. Die Suchmaschine Google bietet zwar auch eine sehr gute Zielgruppe über Suchmaschinenplaztierungen, dennoch eignen sich die Google News um ein vielfaches besser für eine PR Schlagzeile.

Das Onlineportal ist für die Nutzer völlig kostenlos. Nach einer Registrierung kann man sich mit einem Passwort einloggen und sofort loslegen. Das Portal ist erst Anfang Oktober an den Start gegangen und verzeichnet schon fast 1000 Mitteilungen in kürzester Zeit. Durch die Aufnahme in den Google News hat das Portal nicht nur eine neue grosse Zielgruppe gewonnen, auch die Leserschaft hat sich um ein vielfaches erhöht.

Pressemitteilungen schreiben und kostenlos veröffentlichen.

Google und Apple wachsen trotz Krise

NEW YORK. Die meisten amerikanischen Unternehmen der Informations- und Technologiebranche machen noch gute Gewinne. Wegen der drohenden Konjunkturflaute sparen sie aber – auch bei den Arbeitsplätzen.

Ernste Probleme bekommt Yahoo. Der Gewinn des Internet-Unternehmens brach im dritten Quartal um 64 Prozent auf 54,3 Millionen Dollar (43 Mio. Euro) ein. Yahoo kündigte die Entlassung von zehn Prozent der 14.300 Mitarbeiter in den nächsten zwei Monaten an.

Viele Firmen kürzen wegen der beginnenden Wirtschaftsflaute ihre Werbebudgets. Das spüren Unternehmen wie Yahoo und Google, die den Großteil ihrer Umsätze mit Werbung machen. Der führende Suchmaschinen-Betreiber Google scheint der Krise noch zu trotzen. Im dritten Quartal gab es ein Wachstum beim Überschuss um mehr als ein Viertel auf 1,35 Milliarden Dollar (1,07 Mrd. Euro).

Konzernchef Eric Schmidt kündigte aber an, die Kosten wegen der Krise „genau im Blick zu behalten“. Bei den Neueinstellungen trat Google schon auf die Bremse.

Microsoft wankt

Auch der US-Software-Riese Microsoft blickt skeptisch in die Zukunft. „Wir haben wie alle eine Verlangsamung am Ende des vergangenen Quartals erlebt“, sagt Finanzvorstand Chris Liddell. Microsoft beurteile die Aussichten nun konservativer.

Die Kosten sollen um rund 450 Millionen Dollar (357 Mio. Euro) gesenkt werden. Dabei wird es besonders beim Marketing und dem Aufbau von Jobs Einschnitte geben. Microsoft übertraf im ersten Quartal 2008/09 mit dem zweiprozentigen Gewinnwachstum auf 4,37 Milliarden Dollar (3,47 Mrd. Euro) alle Erwartungen.

Der IT-Konzern Apple steigerte den Überschuss im vierten Quartal um mehr als 25 Prozent auf 1,14 Milliarden Dollar (900 Mio. Euro). Die Folgen der Krise könne Apple noch nicht abschätzen, sagt Firmenchef Steve Jobs. Für das laufende Quartal mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft gab er eine gewohnt zurückhaltende Prognose ab. Apple verdiente im Gesamtjahr 2007/08 4,8 Milliarden Dollar (3,8 Mrd. Euro, plus 38 Prozent).

IBM erhöhte seinen Nettogewinn im dritten Quartal um 17 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar (2,2 Mrd. Euro). Der Technologiekonzern hält aber auch an den längerfristigen Gewinnzielen fest.

Nutzer können bei Google Maps Markierungen ändern

Maps_19214342.thumbnailHamburg (dpa/tmn) - Nutzer von Google Maps dürfen jetzt selbst Hand an den Feinschliff der digitalen Karten legen: Wer eine davon öffnet und bemerkt, dass auf ein Haus oder auch eine Straße nicht korrekt verwiesen wird, kann den Markierungspfeil verschieben.

Darauf weist Google Deutschland in Hamburg hin. Um zu verhindern, dass Nutzer auf diesem Weg - absichtlich oder unabsichtlich - für falsche Informationen sorgen, überprüfen Moderatoren die Veränderungen. Zudem können andere Nutzer Fehler oder Missbrauch melden. Künftig soll es darüber hinaus laut Google möglich sein, Informationen zu bestimmten Orten zu ergänzen, zu korrigieren oder überhaupt erst anzulegen.

Suchergebnisse bei Google in Feeds

Wie von einem Google Sprecher berichtet wurde, wird es bald Feeds für Suchergebnisse bei Google geben.

Das Feature soll eine Erweiterung für die Google Alerts sein. Google verschickt diese Alerts für News, Blogs, Websuche, Video und Groups derzeit nur per Email.

Google ist momentan die einzige große Suchmaschine, die keine RSS-Feeds für seine Suchergebnisse anbieten.

Ein Datum der Veröffentlichung steht noch nicht fest, voraussichtlicher Start in ca. 1 Monat.