Der Google Informations Blog - Google Blog zum Thema Google Index, Suchmaschine, und allgemeine Themen wie Blogger und Webmaster News, der Google Info Blog.
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Gratis Webseiten basteln Google Sites auf deutsch

Google bietet den Dienst "Sites" jetzt auch auf Deutsch an. Er ermöglicht Internetnutzern, auch ohne einschlägige Kenntnisse Webseiten zu gestalten.
Dies ist ebenso kostenlos wie der Betrieb der Seiten, das sogenannte Hosting, teilt das Unternehmen in Hamburg mit. In die Webauftritte lassen sich zum Beispiel Videos und Bilder einbinden, aber auch Kalender. Die Seiten können frei oder auch nur vom Nutzer ausgewählten Personen zugänglich gemacht werden. Das Einrichten ist unter sites.google.com möglich.
Für die Seiten kann ein so genanntes Theme gewählt werden. Den Anwendern stehen dann verschiedene vorgefertigte Seitentypen bereit, mit denen ein Wiki zusammengebaut werden kann. Einfache Text-Seiten, Seiten für Dateien, Listen und auch Foren-Seiten sind möglich. Der Zugriff auf die Seiten kann über Einladungen gesteuert werden. Die eingeladenen Benutzer können dann entweder zum Eigentümer der Site gemacht werden, zu Mitarbeitern oder nur einen Lesezugriff erhalten. Der Eigentümer einer Site kann außerdem entscheiden, ob die Site öffentlich im Internet zu finden sein soll.


Bei 100 MB ist Schluss

Google hat den Speicherplatz je Google Site auf 100 MB begrenzt. Google Apps-Nutzern stehen 10 GB zur Verfügung. Ein RSS-Feature, das über Änderungen an den Seiten informieren würde, existiert nicht. Benutzer können allerdings die Seiten abonnieren und werden dann mittels E-Mail über Änderungen an den Seiten informiert.

Google Sites ist keine Eigenentwicklung des Internet-Giganten. Ursprünglich arbeitete die Firma JotSpot an „social software“ speziell für kleinere und mittelgroße Unternehmen. Im October 2006 wurde die Firma dann von Google übernommen. Im Februar 2008 wurde Google Sites als neuer Dienst von Google vorgestellt. Die Software nutzt die JotSpot-Technologie. Seit März 2008 ist der Google-Dienst frei zugänglich.

Google startet Wissenstool "Knol"

Google schickt 'Anti-Wikipedia' ins Rennen:
Plattform Knol setzt auf einzelne Autoren

  • Soll ein Gegenpol zur "Weisheit der Massen" werden
  • Möglichkeit des Zuverdienstes durch Google-Werbung


Google hat seine bereits seit geraumer Zeit angekündigte Wikipedia-Konkurrenz namens Knol knol.google.com gestartet. Die Plattform, die sich derzeit noch in einer Beta-Testphase befindet, soll laut dem Unternehmen zur Wissensverbreitung und als Informationsquelle im Internet dienen.

Im Gegensatz zu Wikipedia, das auf die "Weisheit der Massen" setzt, rückt bei Knol aber eher der einzelne Autor in den Mittelpunkt. So sollen auf dem Portal vor allem Einzelautoren oder kleinere Gruppen von kooperierenden Autoren unter ihrem realen Namen Beiträge veröffentlichen. Google hofft, durch die Stärkung der Position der Autoren eine höhere Qualität zu erzielen. Auch für Experten, die nicht wollen, dass ihre Texte von anderen verändert oder ergänzt werden, soll die Plattform interessant sein. Diese können vor dem Online-Stellen ihrer Beiträge ausdrücklich festlegen, ob sie eine weitere Bearbeitung ihrer Texte wünschen oder nicht.


Verbesserungsbedarf im Internet
Angekündigt wurde der Start des Knol-Projekts dabei eher durch die Hintertür. In einem Blogposting geben Cedric Dupont, Produktmanager und Michael McNally, Softwareentwickler bei Google, einen kurzen Einblick in die Hintergründe. "In den Köpfen der Menschen ist eine enorme Menge an Informationen gespeichert. Millionen von Menschen wissen nützliche Dinge und Milliarden könnten davon profitieren", erklären die beiden Google-Mitarbeiter in ihrem Posting.

Knol wolle diese Menschen dazu ermutigen, ihr Wissen in die Online-Welt miteinzubringen und es so für alle zugänglich zu machen. Derzeit finde sich zwar eine ungeheure Menge an Informationen im Netz, doch nicht alles davon sei unbedingt wissenswert. Auch was die Auffindbarkeit von bestimmten Online-Inhalten betrifft, gebe es noch einigen Verbesserungsbedarf.

Eintrag mit Namen versehen
Kernpunkt von Googles neuer Wissens-Plattform soll der einzelne Autor sein. "Das Schlüsselprinzip von Knol ist die Verfasserschaft. Jeder Eintrag wird mit dem Namen des dafür verantwortlichen Autors versehen", heißt es in der Blog-Meldung. Es sei durchaus vorstellbar und auch gewollt, dass mehrere Beiträge zum selben Thema von unterschiedlichen Verfassern eingestellt werden.

Trotz der Ausrichtung auf den erkennbaren Einzelnen, soll bei Knol die gegenseitige Kooperation von Autoren gefördert werden. "Wir stellen hierfür eine neue Methode des Zusammenarbeitens vor, die wir 'Moderated Collaboration' nennen. Bei diesem Ansatz kann jeder registrierte Nutzer Änderungsvorschläge zu einem bestimmten Text vorbringen. Der jeweilige Autor kann diese dann akzeptieren, ablehnen oder verändern noch bevor die neue Fassung für die Öffentlichkeit ersichtlich ist", schildern die Google-Mitarbeiter. Auf diese Weise hätten die Autoren zu jeder Zeit die volle Kontrolle über ihre Beiträge.

Geld verdienen möglich
Um möglichst viele Nutzer zur Mitarbeit bei Knol zu bewegen, will Google der Autorenschaft die Möglichkeit bieten, ein wenig Geld mit dem Verfassen von Beiträgen zu verdienen. So können Autoren auf der Plattform Werbung von Google AdSense in ihre Einträge integrieren. "Wenn ein Verfasser sich dafür entscheidet, Werbung miteinzubinden, werden wir ihn an den dadurch erzielten Einnahmen beteiligen", versprechen die Google-Mitarbeiter. (pte/red)

Google Webmaster Tool zur Kontrolle der Landing-Page-Performance

Seit Google auch auf die Ladezeiten achtet, ist es wichtig zu wissen, wie sich die eigene Website macht. Ein entsprechendes Tool will alle relevanten Daten kostenlos liefern.
Seit einiger Zeit bewertet Google beim Page-Rank, einer Art Qualitätsindex für Websites im AdWords-Programm, auch die Landing-Page-Performance. Für Betreiber von langsamen Websites wird es dann schwierig und teuer auf den vorderen Plätzen zu landen. Schnelle Sites zahlen weniger, heißt dann das einfache Motto. Für die Messung der Landing-Page-Performance bietet die Firma AlertSite nun ein kostenloses Online-Tool. Somit können die Betreiber sehen wie lange ihre Website braucht, um geladen zu werden. Unter alertsite.com/scanmypage kann man die Messung beauftragen. Obwohl Google selbst einen Test zur Verfügung stellt, sieht sich AlertSite als der bessere Dienstleister. Die Reports seien verständlicher mit Key-Metrics und Benchmarking-Tools, erklärt Ken Gross von AlertSite.

Zu dem Parametern, die ausgewertet werden, gehören die Landing-Page-Response-Time, also die Zeit, die benötigt wird, um die gesamte Seite, inklusive Flash-Files und Bildern zu laden. Ebenfalls gemessen wird das DNS-Lookup, also die Zeit, die benötigt wird, um den Namen der Website in eine IP-Adresse zu konvertieren. Untersucht wird auch die Connect-Time, die die Zeit bezeichnet, die benötigt wird, um zum Web-Server zu verbinden, wenn die IP lokalisiert wurde. Die Redirect-Time, die ebenso in den Metriken erhoben wird, beschreibt die Zeit, die benötigt wird, um eine alte URL auf eine neue umzuleiten. First Byte zu guter Letzt beschreibt die Zeitspanne, die die erste Einheit der Website-Information benötigt, wurde zum ersten Mal ein Verbindung mit dem Server aufgebaut.

Drei Gründe für den Erfolg von Google

Die Google-Vormacht im Internet wird stärker und stärker. Das ruft natürlich Neid und Ärger hervor. Schnell sind Kritiker mit Monopolvorwürfen gegen Google zur Stelle - nicht ganz zu Unrecht, denn 67,9 Prozent Marktanteil können natürlich Angst machen.

Diesen Anteil nämlich hat Hitwise dem Suchmaschinenriesen jetzt in einer aktuellen Erhebung bestätigt. Was machen die Mitbewerber Yahoo und MSN bloß falsch? Oder macht Google einfach alles richtig?

Im Gegensatz zu manch anderem Unternehmen der IT-Branche kann man Google kaum unfaire Praktiken vorwerfen. Der Suchmaschinenriese macht auch keine Werbung und greift nicht zu erpresserischen Vertriebspraktiken. Allenfalls dass Google in diversen Browsern (Firefox, Safari) als Suchmaschine voreingestellt ist, könnte man kritisch sehen. Aber gerade bei Browsern hat ja ein anderes Unternehmen - zumindest noch - eine erdrückende Vormachtstellung.

Wie kommt es also, das Google quasi das Monopol auf die Suche im Internet besitzt? Ist es die Qualität der Suchergebnisse? Wohl nur bedingt, denn auch MSN liefert durchaus vergleichbar gute Treffer.

Meine Theorie ist, dass es drei Gründe für Googles Spitzenplatz gibt:

1. Das klare, nutzwertorientierte und durchweg sympathische Design.
2. Das vielfältige Produktangebot rund um die Suchmaschine, von Maps, Reader, Docs bis hin zu Adsense, Analytics und Feedburner.
3. Und natürlich und vor allem der Name Google an sich. Denn wir können nach etwas googlen, aber nicht yahooen oder emesennen. So lernt jeder Neueinsteiger, dass im Internet nicht gesucht, sondern gegoogelt wird.

Wissenschaftler und Nerds schätzen den Suchmaschinenbetreiber übrigens ebenfalls wegen des Namens. Wussten Sie, dass das Wort Google eine Verballhornung von Googol ist? Ein Googol ist eine Zahl, und zwar eine sehr große: eine Eins mit hundert Nullen oder 10 hoch 100. Ein Sinnbild für die unzähligen Seiten im Web. Noch schöner ist aber der Name von Googles Firmenzentrale: Googleplex. Ein Googolplex ist ebenfalls eine Zahl, und zwar 10 hoch Googol - oder eben eine Eins mit einem Googol Nullen.

PS: Die Zahl Googol ist laut Wikipedia deutlich größer als die Menge aller Atome im sichtbaren Universum. Dementsprechend kann man einen Googolplex niemals aufschreiben, selbst wenn man die Ziffern nur atomgroß machen würde. Man hätte im gesamten Universum einfach nicht genug Platz dafür . Quelle

Google Translate übersetzt 23 Sprachen in alle Richtungen

Übersetzungsdienst beherrscht zehn weitere Sprachen

Google hat seinen Übersetzungsdienst Google Translate deutlich ausgebaut. Dieser unterstützt nun 10 weitere und damit insgesamt 23 Sprachen. Viel wichtiger dabei: Google übersetzt nun von jeder der unterstützten Sprachen in jede andere der 23 Sprachen.
Google Translate macht einen großen Schritt voran. War die Zahl der Sprachpaare, zwischen denen Google übersetzen kann, bislang sehr eingeschränkt, hat Google dies nun geändert. Google übersetzt zwischen allen 23 nun unterstützten Sprachen, also beispielsweise auch von Deutsch ins Arabische, Chinesische oder Finnische und umgekehrt. Bislang ließen sich deutsche Texte nur ins Englische und Französische übersetzen.
Zudem beherrscht Google Translate nun 10 weitere Sprachen: Bulgarisch, Kroatisch, Tschechisch, Dänisch, Finnisch, Hindi, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch und Schwedisch. Außerdem ist eine automatische Erkennung der Sprache hinzugekommen. Dies soll helfen, Texte aus fremden Sprachen zu übersetzen, wenn nicht einmal bekannt ist, um welche Sprache es sich handelt.

Die neuen Übersetzungmöglichkeiten stehen zugleich über Googles AJAX-API zur Verfügung. Darüber lassen sich Widgets in Webseiten einbetten, die Nutzern eine Übersetzung der Seite in nun 23 Sprachen erlauben.

Google überholt Yahoo in US-Web-Nutzungsstatistik

Google hat in der Rangliste der in den USA meistbesuchten Websites bei den Marktforschern von Comscore erstmals die Führung übernommen. In der April-Tabelle steht Google mit 141,08 Millionen einzelnen Besuchern vor Yahoo mit 140,613 Millionen. Auf dem dritten Platz folgt Microsoft, das im April 121,213 Millionen Besucher auf seine Seite lockte. Die Daten werden nicht absolut ermittelt, Comscore rechnet sie aus einem Panel von Internetnutzer hoch.

Ähnlich verfahren auch die Marktforscher von Nielsen, die Google schon länger auf Platz 1 sehen. Laut ihrer April-Statistik (PDF-Datei) weist Google 128,188 Millionen einzelne Besucher auf, Yahoo, das hier nur auf Platz drei kommt, 117,065 Millionen und Microsoft 122,059 Millionen. In einer weiteren Tabelle führt Nielsen noch die einzelnen Marken der Unternehmen auf. Googles YouTube steht hier auf Platz 6 mit 72 Millionen einzelnen Besuchern. MSN/Windows Live kommt auf 93 Millionen Besucher.

Der zunehmende Besuch von Seiten des Videodienstes YouTube hat laut Comscore Google die Führung zu verdanken. Laut Nielsen ist im April ein durchschnittlicher US-amerikanischer Internetnutzer von Zuhause und von seinem Arbeitsplatz aus 59-mal ins Netz gegangen und hat dabei 104 Domains besucht. Nach Angaben von Comscore hat der Einsendeschluss für die Einkommenssteuererkläung am 15. April Webseiten, die für die Steuern relevant sind, einen erheblichen Zulauf gebracht. Die Besucherzahl der Steuerbehörde Internal Revenue Service wuchs beispielsweise um 35 Prozent auf 23,4 Millionen.

Google lanciert ein Community-Tool

Mehr Traffic dank «Google Friend Connect»: Der neue Service von Google soll mehr User auf Websites locken.

[13.05.08] Am Dienstag ist ein neuer Service von Google online gegangen. «Google Friend Connect» soll mehr Traffic auf Websites generieren, indem neue Zielgruppen aus Social Networks angezapft werden.

Im Fokus von «Google Friend Connect» steht das Feature «Members Gadget». Es dient dazu, dass sich User auf der eigenen Website registrieren können. Ferner lassen sich damit Kommentare verfassen und vor allem: Freunde aus anderen Social Networks wie Facebook oder Orkut ganz einfach einladen.

Auf der Website platzieren
Daneben lassen sich Zusatzfunktionen wie etwa Fotogalerien einfügen. Das «Members Gadget» kann farblich auf die eigene Website angepasst und ganz einfach integriert werden: Man braucht einzig den kostenlosen Google-Code ins eigene Skript kopieren, um das Community-Fenster auf der Website zu platzieren. Ein Manual-Video dazu gibt es bei Google.

Nutzen kann man «Google Friend Connect» aber noch nicht. Wer Interesse hat, kann sich für den «Preview Release» bewerben. In einigen Monaten soll dann die Beta-Version starten, wie der Google Watch Blog schreibt.

Google sammelt persönliche Spuren im Internet

Meta-Suchmaschine als Alternative zur Datenhoheit eines Anbieters

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Google bietet neben der klassischen Websuche auch eine Reihe von Software und andere Onlineservices an. Viele Nutzer sind sich jedoch nicht im Klaren darüber, dass sie die kostenlosen Dienste mit der Freigabe ihrer persönlichen Daten bezahlen. Dadurch ließe sich ein detailliertes Persönlichkeitsprofil erstellen, warnt die Zeitschrift Computerbild. Google rechtfertigt dies damit, sein Service verbessern zu wollen. Zudem sei beispielsweise die Speicherung von IP-Adressen bei Suchanfragen ein Mittel um Betrüger ausforschen zu können, erklärte kürzlich Peter Fleischer, Datenschutzbeauftragter bei Google.

Persönliche Werbung

Eingaben werden außerdem analysiert, um personalisierte Werbung erstellen zu können. Der Maildienst Google-Mail wird beispielsweise dafür verwendet. Laut Pressesprecher Stefan Keuchel werden die Inhalte nicht gelesen. In den Datenschutzrichtlinien ist allerdings davon die Rede, dass die Inhalte der E-Mails "zu verschiedenen Zwecken" ausgewertet werden. In der Realität kann das bedeuten, dass man etwa Reiseangebote angezeigt bekommt, wenn man einem Freund schreibt, dass man urlaubsreif ist. Auch durch Googles Werbeanbieter Doubleclick werden Daten gesammelt. Werbebanner analysieren jeden Besucher der Seite, auch wenn er nicht auf die Werbung klickt. Mittels Cookies wird das persönliche Surfverhalten beobachtet.

Meta-Suchmaschine als Alternative

Durch die vielfältigen Angebote des Unternehmens legen viele, ohne es zu ahnen, sehr viel Informationen in die Hände eines einzigen Unternehmens. Über den Google-Desktop könnte Google herausfinden, was auf dem PC lagert. Hochgeladene Fotos verraten den Urlaubsort, und die Reiseroute der Routenplaner Google-Maps. Persönliche Gedanken kennt Google durch Blogger-Webseiten und Freizeitaktivitäten durch Videos auf YouTube. Es besteht bisher kein Verdacht, dass Google diese Möglichkeiten voll ausschöpft und sich nicht an seine Datenschutzrichtlinien hält. Wer der Datenspeicherung trotzdem bestmöglich aus dem Weg gehen will, könnte beispielsweise auf eine Meta-Suchmaschine wie MetaGer umsteigen, die eine Suchanfrage auf mehrere Suchmaschinen verteilt. (pte)


Link

Google

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Google bastelt an Unterwasserwelt

Google OCEAN

Es gibt noch vieles zu entdecken: Google Earth

Die Erde und selbst der Weltraum sind Google noch lange nicht genug. Mit Google Ocean sollen nun weitere Gebiete dreidimensional kartiert und dem Nutzer zur Ansicht erschlossen werden.

Unter dem Arbeitstitel Google Ocean arbeitet die US-amerikanische Internet-Firma Google derzeit an einer Erweiterung der populären Software Google Earth. Wie US-Branchenmedien berichteten, soll es sich um ein sogenanntes Add-on handeln, an dem Google bereits seit Ende des vergangenen Jahres zusammen mit diversen Meeresforschern arbeite.
Demnach gibt es Überlegungen und Planungen zur Erstellung dreidimensionaler Unterwasserkarten, die nach der Entwicklungsphase dem Publikum zugänglich gemacht werden könnten. Meeresforscher äußerten sich in US-Medien zustimmend: Google Ocean könne für die Kartierung des Meeresbodens und zahlreiche wissenschaftliche Fragestellungen äußerst nützlich sein.

Der Dienst soll kostenlos sein und über die bekannten Funktionen von Google Earth wie «Zoom» und «Suche» verfügen. Wann die Erweiterung für die Nutzer freigegeben wird, wurde bisher nicht bekannt.

Google Earth gibt es seit dem Jahr 2004. Unterstützt von Satellitenbildern und -karten kann der Nutzer sich an so gut wie jeden Ort der Welt heranklicken. Seit dem vergangenen Jahr sind mit Google Sky, einer Erweiterung von Google Earth, auch Einblicke ins Universum möglich. Dafür greift der Dienst auf Bilder des Weltraumteleskops Hubble zurück.

Google kennt dich besser, als du denkst

Die EU-Kommission erlaubt Google, den Werbevermittler DoubleClick zu übernehmen. Nun entsteht eine Datenbank, die ihresgleichen sucht

Was weiß Google über unser Privatleben?

Es ist eine Entscheidung mit Folgen für jedermann – sofern er im Internet surft. Die EU-Kommission erlaubt dem Suchmaschinenbetreiber Google, eine Firma namens DoubleClick zu übernehmen. Damit entsteht eine Datenbank, die weltweit ihresgleichen sucht. Sie setzt sich zusammen aus vielen Hundert Millionen Protokollen: Google und DoubleClick registrieren menschliches Verhalten im Internet und nutzen die Daten, um dort Geschäfte mit Werbung zu machen.

Seit Jahren wächst dieser Markt rasant. Er erreicht momentan ein Volumen von rund 40 Milliarden Dollar weltweit, woran Google einen Anteil von 40 Prozent hat. Genau diese Größe bereitet manchem Beobachter inzwischen Sorgen. »Die lassen sich nicht in die Karten gucken und nicht kontrollieren. Aus Sicht des Datenschutzes ist das eine Katastrophe«, sagt Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein.

Na und, könnte denken, wer Google und Werbung im Internet vermeidet. Doch genau an dieser Stelle kommt DoubleClick ins Spiel. Das Unternehmen erfasst früher oder später praktisch jeden Surfer. Denn es ist ein technischer Dienstleister, der sich darauf spezialisiert hat, Werbung im Internet auszuliefern, auf einzelnen Internetseiten zu platzieren und den Erfolg dieser Werbung zu analysieren.

Mit seiner Technik kann das Unternehmen nun erfassen, wenn jemand beispielsweise einen Artikel in einer populären OnlineZeitung auch nur anschaut – sofern DoubleClick daneben eine Werbeanzeige platziert hat. Dann speichert die Firma, von welchem Computer die Abfrage kommt, und sendet ein kleines Hilfsprogramm dorthin, Cookie genannt. Die meisten Nutzer tun nichts dagegen, wissen nicht einmal davon – und sobald das Cookie einmal im Computer sitzt, werden Nutzer auf ihrem weiteren Weg regelrecht verfolgt. Denn das kleine Programm protokolliert, wann und wo ein Nutzer in Sichtkontakt mit einer Anzeige kommt, die von DoubleClick ausgeliefert wurde. Wann immer es kann, sendet es diese Informationen an die zentrale Datenbank von DoubleClick, sodass ein ziemlich umfassendes Bild davon entstehen könnte, was die Nutzer eines Computers im Internet treiben. Bei DoubleClick heißt es derweil, man sammle die Daten nur für seine Werbekunden, und die wiederum könnten nur jene einsehen, die mit ihrer eigenen Werbung zu tun hätten.

Fenster auf

Fenster auf
15.02.2008 Für wahre Apple-Fans ist es ein Albtraum: Der Mac startet, doch auf dem Monitor erscheint statt des erwarteten Apfels die Windows-Fahne. Alle anderen Nutzer wissen es zu schätzen, dass aktuelle Apple-Rechner keine geschlossenen Systeme mehr sind, sondern bei Bedarf auch PC-Software vertragen.

Zwar ließen sich mit Anwendungen wie Virtual PC schon seit Jahren PC-Programme in einer virtuellen Arbeitsumgebung ausführen, allerdings zu Lasten der Geschwindigkeit. Ließ sich mit Office noch leidlich arbeiten, wurde die Bildbearbeitung unter Windows selbst auf den schnellsten Powermacs zur Geduldsprobe. Und da die Emulation keine Grafikbeschleunigung unterstützte, lief auch so gut wie kein PC-Spiel.

Doch seit Apple vom Power-Prozessor auf die Intel-Architektur umgestellt hat, ist Windows auf dem Mac kein Problem mehr. Wer auf PC-Programme nicht verzichten kann oder will, hat sogar mehrere Konfigurationsmöglichkeiten zur Auswahl. Die einfachste und umfassendste Lösung liefert Apple im aktuellen Betriebssystem Mac OS 10.5 (Leopard) gleich mit. Das Programm Boot Camp erlaubt es, auf der Festplatte eine Partition für die Installation von Windows XP oder Vista einzurichten. Anschließend können Anwender wählen, ob sie mit Mac OS oder Windows starten wollen. Externe USB-Geräte bleiben unter Windows ebenso funktionsfähig wie die Netzwerkverbindung. Sogar grafisch anspruchsvolle Spiele wie der Ego-Shooter Crysis laufen ruckelfrei - sofern die Grafikkarte im Mac den Anforderungen genügt und aktuelle Treiber installiert sind.

Doch hat Boot Camp den Nachteil, dass der Computer für jeden Wechsel zwischen Windows und Mac OS neu gestartet werden muss. Wer gleichzeitig mit Mac- und PC-Programmen arbeiten will, kommt daher nicht um ein Emulationsprogramm herum. Zur Auswahl stehen die kommerziellen Programme Fusion von VMWare und Parallels Desktop von Parallels. Außerdem gibt es auch die kostenlose Open-Source-Anwendung Virtualbox, die allerdings noch Beta-Status hat und eher für experimentierfreudige Anwender zu empfehlen ist.

Sowohl Fusion als auch Parallels starten Windows-Programme in eigenen Fenstern auf dem Mac-Schreibtisch. Da sich Objekte per "Drag and Drop" ohne Einschränkungen verschieben lassen, ist der Unterschied zwischen Mac- und PC-Programm im Idealfall nur am unterschiedlichen Design der Icons und der abweichenden Systemschriftart zu bemerken. Ordner auf der Windows-Partition bleiben zugänglich und PC-Programme arbeiten problemlos mit dem Scanner am USB-Port zusammen.

Spieler dürften mit den Emulationen jedoch nur eingeschränkt glücklich werden. Zwar unterstützt Parallels zumindest einige ältere Spiele wie beispielsweise Warcraft 3. Neuere Titel wie Command and Conquer 3, die mindestens DirectX 9.0 voraussetzen, starten allerdings gar nicht erst. Die aktuelle Version von Fusion verspricht immerhin Unterstützung für DirectX 9.1. Funktioniert das PC-Spiel in der Emulation nicht wie gewünscht, bleibt jedoch noch immer Boot Camp als Ausweg. Denn sowohl Fusion als auch Parallels können sich die Windows-Installation mit Boot Camp teilen.

Mit dem Programm Crossover von Codeweavers schließlich lassen sich ausgewählte PC-Programme sogar ohne Windows auf den Mac bringen. Damit sparen sich Anwender nicht nur das Geld für die Programmlizenz, sondern auch Platz auf der Festplatte. Allerdings arbeiten bislang nur wenige Anwendungen problemlos in der Emulationsumgebung.

Um für Windows kein Geld zum Fenster heraus zu werfen, empfiehlt sich vor dem Kauf einer Emulationssoftware in jedem Fall die Installation der Testversion. Erfüllt das Produkt nicht die Erwartungen, lässt es sich samt Windows-Partition einfach von der Platte löschen - ohne sich Systemfehler oder gar eine Neuinstallation einzuhandeln. Denn auch mit Windows bleibt ein Mac ein Mac.

Publicis arbeitet mit Google zusammen

Vermarktung im Videobereich angedacht

Der französische Werbekonzern Publicis will zusammen mit dem US-Suchmaschinen-Anbieter Google Video-Marketing-Tools entwickeln. Derzeit ist Google vor allem bei der Textanzeigenvermarktung und mit seinem Adwords-Programm erfolgreich - bei Bildern und Videos hapert es hingegen noch.

Eine Stärke, die Maurice Lévy, Chef von Publicis für sich verbucht. Im Gespräch mit dem Handelsblatt teilte Lévy mit, dass das französische Unternehmen beispielsweise Werbevideos produzieren könne, die über Schlagwortvermarktung eingeblendet werden könnten. Wie das genau aussehen könnte, ließ der Werbemanager offen. Auf jeden Fall sollen nur solche Filme zu sehen sein, die den Nutzer aufgrund seiner Suchbegriffe interessieren könnten.

Ende Januar 2008 teilten Google und Publicis mit, dass die Unternehmen eine Kooperation eingegangen sind. Dies sorgte in der Branche für Aufsehen. Wie die Zusammenarbeit aussieht, die bereits seit einem Jahr unangekündigt laufen soll, ist auch jetzt nicht bekannt.

Lévy sagte dem Handelsblatt, dass derzeit rund 20 Publicis-Manager im täglichen Kontakt mit Google stehen, um das Projekt voranzutreiben. Publicis ist die weltweit viertgrößte Werbeholding, die 2007 einen Umsatz von 4,67 Milliarden Euro erzielte.

Pornoproduzent ermahnt Google & Co. zum Kinderschutz

Pornoproduzent ermahnt Google & Co. zum Kinderschutz
Die grossen Search-Anbieter unternehmen zu wenig, um Kinder vor unpassenden Inhalten zu schützen - meint ausgerechnet der Inhaber einer Pornoproduktion.
Steven Hirsch, Mitgründer des Studios für "Erwachsenenunterhaltung" Vivid Entertainment, hat die Suchmaschinenbetreiber Google und Yahoo zu mehr Engagement im Jugendschutz aufgerufen. Keines der beiden Portale hätte irgendeinen bedeutenden Schritt in diese Richtung unternommen, so seine Anklage.

"Hier geht es nicht um Meinungsfreiheit, hier geht es darum, Kinder zu schützen. Hirsch verlangt strikte Alterskontrollen. Seine Firma biete allen Internetanbietern Zusammenarbeit an, wenn es darum gehe, Kindern den Zugriff auf Pornoseiten zu erschweren. Ganz uneigennützig war der Aufruf wohl nicht: Ein entsprechender Filter würde Vivids Produkte auch vor illegalem Download schützen.

Yahoo und Google wiesen die Vorwürfe zurück. Yahoo verwies darauf, dass der Kinderschutz schon lange ganz oben auf der Prioritätenliste stehe. Man stelle Hilfsmittel zur Verfügung und helfe mit, Kinder und Eltern über die Gefahren im Netz aufzuklären. Google nannte als Beispiel für seine Bemühungen die Möglichkeit, unerwünschte Youtube-Videos zu markieren, damit diese nach interner Prüfung entfernt werden können.

Informationen zum Kauf und Verkauf von Links, die PageRank vererben

Wir haben das Ziel, unseren Usern durch sinnvolle und akkurate Suchergebnisse ein bestmögliches Sucherlebnis zu bieten. Wir arbeiten gern mit Webmastern zusammen, und der zusätzliche Nutzen dieser Zusammenarbeit besteht darin, dass durch hochwertigeren und zugänglicheren Content sowohl das Web als auch unser Index an Qualität gewinnt. Dies gibt uns wiederum die Möglichkeit, unseren Usern relevantere Suchergebnisse zu liefern.

Falls Webmaster jedoch Links kaufen und verkaufen, um das Suchmaschinenranking zu manipulieren, behalten wir uns das Recht vor, die Qualität unseres Indexes zu schützen. Das Kaufen und Verkaufen von Links, die PageRank weitergeben, verstösst gegen unsere
Richtlinien für Webmaster. Solche Links können die Relevanz der Suchergebnisse verzerren, indem sie Folgendes verursachen:

- Ungenauigkeit: Verfälschte Popularität und Links, die nicht in erster Linie auf Verdienst, Relevanz oder Autorität basieren.
- Unausgewogenheit: Unfairer Vorteil in unseren organischen Suchergebnissen für Websites mit dem größten Geldbeutel.

Um Googles Qualitätsrichtlinien zu erfüllen, sollten bezahlte Links mit einem "rel=nofollow" gekennzeichnet oder durch andere Methoden deutlich gemacht werden, wie etwa durch eine Weiterleitung über eine Seite, die mittels robots.txt ausgeschlossen ist. Hier sind weitere Informationen, die unsere Haltung gegenüber dem Kauf und Verkauf von Links, die PageRank vererben, erklären:

Februar 2003: Googles offizielle Qualitätsrichtlinien empfehlen bereits seit mehreren Jahren: "Nehmen Sie nicht an Linktauschprogrammen teil, die dazu dienen, Ihr Ranking oder Ihren PageRank zu verbessern".

September 2005: Ich poste auf meinem Blog über Textlinks und PageRank.

Dezember 2005: Ein weiterer Post auf meinem Blog diskutiert dieses Thema und sagt:
Viele Leute, die am Suchmaschinenranking arbeiten, sind der Meinung, dass das Verkaufen von Links die Qualität von Links im Web mindern könnte. Falls ihr einen Link kaufen oder verkaufen wollt - nicht für Suchmaschinen, sondern um Besucher oder Traffic zu erhalten - dann könnt ihr diesen mit einer einfachen Methode kennzeichnen (mit dem nofollow-Attribut). Googles Haltung zum Verkauf von Links ist ziemlich eindeutig, und wir sind ziemlich akkurat darin, Linkverkäufer sowohl algorithmisch als auch manuell zu erkennen. Sites, die Links verkaufen, verlieren das Vertrauen der Suchmaschinen.
September 2006: In einem Interview mit John Battelle mache ich deutlich, dass Google das Verkaufen von Links, die Suchmaschinen beeinflussen, als einen Verstoß gegen unsere Qualitätsrichtlinien betrachtet.

Januar 2007: Ich poste auf meinem Blog, um die Webmaster daran zu erinnern, dass Links in dafür bezahlten Posts in einer Weise gesetzt werden sollten, die keinen Einfluss auf Suchmaschinen hat.

April 2007: Wir bieten Usern einen Weg, bezahlte Links an Google zu melden.

Juni 2007: Ich spreche bezahlte Links in meiner Auftaktdiskussion auf der Search Marketing Expo (SMX) in Seattle an. Hier ist ein Videoauszug der Diskussion. Er dauert nicht einmal eine Minute, stellt jedoch heraus, dass Google dazu bereit ist, sowohl algorithmische als auch manuelle Erkennung von bezahlten Links, die gegen unsere Qualitätsrichtlinien verstoßen, einzusetzen, sowie, dass wir bereit sind, gegen solche Links in Zukunft schärfer vorzugehen.

Juni 2007: Ein Post auf dem offiziellen Google Webmaster Blog betont: "Das Kaufen und Verkaufen von Links mit dem Ziel, die Suchergebnisse zu manipulieren und Suchmaschinen in die Irre zu führen, verstößt gegen unsere Richtlinien". Der Post stellt auch ein neues offizielles Formular in Googles Webmaster-Tools vor, über das User bezahlte Links melden können.

Juni 2007: Google fügt zusätzliche spezielle Informationen, wie man bezahlte Links melden kann und welche Art von Link-Programmen gegen unsere Qualitätsrichtlinien verstoßen, zu unserer offiziellen Webmasterdokumentation hinzu.

August 2007: Ich stelle Googles offizielle Position in Bezug auf das Kaufen und Verkaufen von Links auf einem Panel über bezahlte Links bei der Search Engine Strategies (SES) in San Jose dar.

September 2007: In einem Post auf meinem Blog gebe ich einen Rückblick auf die SES San Jose Konferenz, und ich veröffentliche meine Präsentation (PowerPoint-Link).

Oktober 2007: Google kommentiert einen Forbes-Artikel mit dem Titel "Google Purges the Payola".

Oktober 2007: Google bestätigt gegenüber Search Engine Land offiziell, dass wir in dieser Sache stärkere Maßnahmen ergreifen, darin eingeschlossen die Verringerung des Toolbar-PageRanks von Sites, die Links verkaufen, welche PageRank vererben.

Oktober 2007: Eine E-Mail von mir an das Search Engine Journal macht auch deutlich, dass Google härter gegen den Kauf und Verkauf von Links, die PageRank weitergeben, vorgegangen ist.

Wir wissen euer Feedback, das wir zu diesem Thema erhalten haben, zu schätzen. Hier sind einige der vorherrschenden Fragen:

F: Ist das Kaufen oder Verkaufen von Links, die PageRank weitergeben, ein Verstoß gegen Googles Richtlinien für Webmaster? Warum?
A: Ja, es ist ein Verstoß gegen die Richtlinien aus den oben geschilderten Gründen. Ich habe auch kürzlich einen Post auf meinem eigenen Blog veröffentlicht, der an einem Beispiel beschreibt, weshalb Suchmaschinen solche Links nicht berücksichtigen wollen. Zu einem ernsthaften medizinischen Thema (Hirntumore) haben wir aufgezeigt, dass es Leute gibt, die dafür bezahlt wurden, über die Behandlung von Hirntumoren zu schreiben, auch wenn sie über diese Art der Therapie vorher noch nie etwas gehört hatten. Wir sahen mehrere Fälle, in denen diese Leute nicht einmal einfache Recherche angestellt hatten (von einer Rechtschreibkorrektur ganz zu schweigen!), bevor sie den bezahlten Post veröffentlichten.

F: Betrifft dieses Thema nur Google?
A: Nein. Alle großen Suchmaschinen haben sich gegen das Kaufen und Verkaufen von Links, die Suchmaschinen beeinflussen, ausgesprochen. Für den Forbes-Artikel "Google Purges The Payola" hat Andy Greenberg auch andere Suchmaschinen zu ihrer Vorgehensweise befragt - mit einstimmigem Ergebnis. Aus dem Artikel:
Suchmaschinen können diese Art der bezahlten Popularität nicht ausstehen. Googles Richtlinien untersagen Linkkauf für den Zweck, das Ranking künstlich zu pushen. Andere Suchmaschinen, darunter Ask, MSN, and Yahoo!, die Googles auf Links basierendes Ranking imitieren, raten auch davon ab, Links zu kaufen oder zu verkaufen.
Andere Suchmaschinen haben sich dazu auch einzeln geäußert, wie z. B. ein Suchmaschinenrepräsentant von Microsoft, der sich kürzlich in einem Interview wie folgt äußerte:
Die Realität zeigt, dass die meisten bezahlten Links a.) offenkundig nicht objektiv und b.) sehr oft irrelevant sind. Wenn ihr nach dem Einsatz solcher Links fragt, dann lautet die Antwort auf jeden Fall, dass hier ein Risiko besteht. Wir werden solche falschen Links, die wenig zu einer guten Usererfahrung beitragen und tatsächlich nur dazu da sind, das System zu betrügen, nicht tolerieren.
F: Haben wir daher beobachten können, dass einige Sites, die Links verkaufen, eine Herabsetzung des PageRanks in der Google-Toolbar erhalten haben?
A: Ja. Wenn eine Site Links verkauft, dann kann dies unsere Meinung über den Wert einer Site beeinflussen oder dazu führen, dass diese Site unseren Trust verliert.

F: Was kann der Eigentümer einer Website tun, falls seine Site Links verkauft hat, die PageRank weitergeben, und der PageRank dieser Site in der Google Toolbar herabgesetzt wurde?
A: Der Eigentümer der Website kann die Verstöße gegen die Richtlinien für Webmaster beheben und einen Antrag auf die erneute Überprüfung seiner Website in Googles Webmaster-Tools stellen. Bevor ihr eine solche Anfrage stellt, vergewissert euch bitte, dass alle verkauften Links entweder keinen PageRank mehr vererben oder entfernt wurden.

F: Versucht Google Webmastern vorzuschreiben, wie sie ihre Website betreiben?
A: Nein. Wir geben Webmastern, die in Google erfolgreich sein möchten, Hilfestellung. Wie ich bereits in dem Video meiner Diskussion im Juni 2007 betone, steht es Webmastern frei, ihre Sites so zu gestalten, wie es ihnen gefällt. Google jedoch behält sich das Recht vor, die Qualität und Relevanz unseres Indexes sicherzustellen. Nach unserem Kenntnisstand haben alle großen Suchmaschinen eine ähnliche Haltung in dieser Sache angenommen.

F: Versucht Google gegen andere Arten der Werbung vorzugehen, die dazu genutzt wird, Traffic zu generieren?
A: Nein, keinesfalls. Unsere Richtlinien für Webmaster sagen deutlich aus, dass ihr Links zur Erzeugung von gezieltem Traffic verwenden könnt. In der Präsentation, die ich im August 2007 gegeben habe, hebe ich sogar verschiedene Beispiele von Google-unabhängigen Werbemaßnahmen hervor, die vollkommen mit unseren Richtlinien übereinstimmen. Wir möchten lediglich die Kennzeichnung von bezahlten Links erreichen, um zu verhindern, dass diese Links einen Einfluss auf Suchmaschinen haben.

F: Ich weiss, dass eine bestimmte Site Links kauft und verkauft. Wie kann ich diese Information an Google weiterleiten?
A: Lest unseren offiziellen Blogpost über das Melden von bezahlten Links vom Beginn dieses Jahres 2007. Wir haben tausende von Meldungen innerhalb von wenigen Monaten erhalten, aber wir freuen uns weiterhin über mehr Mitteilungen. Wir wissen euer Feedback zu schätzen, da es uns hilft, sowohl sofortige Maßnahmen zu ergreifen als auch unsere bestehende algorithmische Erkennung zu verbessern. Wir verwenden diese Daten auch dazu, neue Algorithmen zu trainieren, um bezahlte Links, die gegen unsere Qualitätsrichtlinien verstoßen, zu erkennen.

F: Kann ich darüber weitere Informationen erhalten?
A: Sicher. Ich habe Anfang dieses Jahres mehr Antworten zu bezahlten Links gepostet, falls ihr daran interessiert seid. Solltet ihr noch weitere Fragen haben, dann beteiligt euch an der Diskussion in unserem Forum für Webmaster
googlewebmastercentral