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Google testet neues minimalistisches Design für die Websuche


Googles UI-Design können einfach nicht genug davon bekommen ständig neue Designs für die Websuche zu testen: In einem jetzt aufgetauchten Video wird eine Design-Variante gezeigt die komplett auf Minimalismus setzt und die gesamte linke Sidebar ausblendet. Deren Inhalt wandert in ein Menü über den Suchergebnissen.
Der neueste Test setzt ganz auf Whitespace und würde jede Menge Platz für neue Funktionen (oder Werbung) lassen, erfordert allerdings auch deutlich mehr Klicks um eine Suche zu verfeinern. In einem aufklappbaren Menü über den Suchergebnissen befinden sich die einzelnen Suchtypen, und auch die Search Tools sind nur über dieses Menü zu erreichen.

Wie ihr seht ist der Aufbau stark an die schwarze Linkbar angelehnt und mag sich daher zwar gut ins Design schmiegen, stiftet aber durchaus Verwirrung welche Navigation nun genutzt werden muss/kann. Das aufrufen der Search Tools erfordert erst einmal 2 Klicks und dann noch einen dritten um die Funktion zu nutzen – das ist eigentlich ein No-Go für Google.
Die klappbaren Menüs haben die Design übrigens vom Tablet Design der Websuche ausgeliehen.
Was haltet ihr von diesem Test? Besser als das aktuelle?

Auswirkungen der Google Penguin und Panda Updates aufs Ranking österreichischer Banken und Finanzdienstleister

Am 25. April hat Google eine Änderung seines Suchalgorithmus veröffentlicht – das Google Penguin Update. Ziel dieses Updates ist es Webspam zu bekämpfen und Usern qualitativ hochwertigere Suchergebnisse zu liefern. Viele Seiten, vor allem solche, die sich sogenannter „Black Hat“ SEO-Methoden bedienten, verloren auf einen Schlag ihre guten Ranking Positionen. Iphos IT Solutions untersucht quartalsmäßig im Rahmen des Iphos Banken-Ranking-Checks, wie österreichische Banken und Finanzdienstleister im Google Ranking abschneiden. Eine außerordentliche Überprüfung des Rankings nach dem Penguin Update zeigte keine signifikanten Änderungen für die österreichischen Finanzinstitute. Im Laufe des 1. Quartals 2012 veröffentlichte Google allerdings auch einige Updates zum Panda Suchalgorithmus. Unter anderem wird hier nun ein Schwerpunkt auf die Aktualität des Content gelegt, um dem Nutzer aktuellere Webseiten an prominenterer Stelle zur Verfügung zu stellen. Diese Updates scheinen auch leichte Auswirkungen auf die von uns untersuchten Unternehmen zu haben. 



Zwar noch immer unangefochten auf Platz 1 unseres Ranking Checks musste Raiffeisen im 1. Quartal Verluste in der Positionierung in den Google Suchergebnissen hinnehmen. Besonders hoch war hier der Verlust an Wertungspunkten in den Bereichen „Veranlagen“ und „Online-Banking“. Auch für die Wüstenrot sah es alles andere als optimal aus, sie verlor mehr als die Hälfte ihrer Wertungspunkte. Stark dazugewonnen hat hingegen die Erste Bank. Auch die Bawag-PSK und die easybank konnten ihre Ergebnisse in diesem Quartal stark verbessern.

„Der Zugewinn der Erste Bank dürfte in Zusammenhang mit dem Google Panda Update zu sehen sein. Immerhin wurde der Internetauftritt der Erste Bank im Herbst des Vorjahres vollkommen neu überarbeitet, hier steht also für Google ‚frischerer‘ Content zur Verfügung“, erklärt Christoph Wendl, Geschäftsführer von Iphos IT Solutions. „Ein weiteres Problem, das immer wieder zu schlechteren Rankings führt, ist doppelter Content. Gerade beim Einsatz von Content Management Systemen und der Verwendung mehrerer, oft länderspezifischer, Domains und Subdomains kommt es oft vor, dass sich der gleiche Seiteninhalt auf mehreren unterschiedlichen Seiten findet. Von einem schlechteren Ranking durch Verlust des Google PageRanks bis hin zu einem Ausschluss aus dem Google Index ist dann alles möglich“, so Wendl weiter.

Im Rahmen des Banken Ranking Checks wird anhand von 250 Suchbegriffen aus den verschiedenen Themenbereichen, wie Sparen, Veranlagen, ethische Veranlagung, Vorsorge, Finanzieren, Online Banking, Service & Support oder Krise, die Ranking-Position von 84 österreichischen Banken-Websites unter den ersten 100 Suchergebnissen bei Google ermittelt. Hierbei werden sowohl die Ergebnisse für Google.at (Seiten auf Deutsch und Seiten aus Österreich) zur Bewertung herangezogen. Eine Vergabe von Wertungspunkten erfolgt nur bei Reihung unter den ersten 30 Suchergebnissen. 

Insgesamt gab es im 1. Quartal 2012 29 Banken und Finanzdienstleister, die im Iphos Banken Ranking Check an Wertungspunkten dazugewinnen konnten. Gleichzeitig haben 28 Institute – teils erheblich – schlechter abgeschnitten und an Wertungspunkten verloren. Während 14 Banken zumindest eine Top-1 Position hielten, waren 52 der untersuchten Institute nicht ein einziges Mal in den Top-10 vertreten, 28 Banken konnten bisher nicht einmal eine Ranking Position unter den ersten 30 Suchergebnissen erlangen. 

„Suchmaschinenoptimierung ist ein langfristiger Prozess. Am besten zieht man für den Weg an die Spitze der Suchergebnisse Fachleute zu Rate, die keine falschen Versprechungen machen. Sogenannte ‚Experten‘, die Einem innerhalb kürzester Zeit Top-Positionen für allgemeine Suchbegriffe versprechen, bedienen sich meist bei Google verpönter Methoden wie Keyword-Stuffing, Link-Kauf oder verstecktem Content. Das sind aber genau die Mittel, die durch das Google Penguin Update hart abgestraft wurden und den über Suchmaschinen generierten Traffic vieler Sites auf Null schrumpfen ließen“, warnt Wendl. Er rät zur überlegten Auswahl eines kompetenten Partners für den Einsatz von Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung. 

Iphos IT Solutions hat sich darauf spezialisiert, Versicherungsunternehmen und Finanzdienstleister mit speziellen E-Marketing Lösungen dabei zu unterstützen, ihre Präsenz im Web erfolgreich zu verstärken. Mit dem SEO Improvement Process Cycle konnte Iphos bereits vielen Kunden zu besseren Ranking Positionen und damit auch mehr Zugriffen und Kundenanfragen verhelfen. 

(20.6.2012)

Mehr Info: banken.ranking-check.at Iphos

Google bestätigt Probleme in Nachrichten App

SMS werden an falsche Nummern versendet und manchmal wird die falsche Nachricht geöffnet – Google hat die Probleme bestätigt und die Priorität auf ‚Kritisch‘ hochgesetzt. Fixes sind offenbar demnächst zu erwarten.
<a onMouseOut='window.status=""; return true' onMouseOver='window.status="Die neue Online-Dimension der Werbung: ad-locator.net von Tripple!"; return true' href='http://adc.tripple.at/triadclick.asp?pnr=1363&tid=1294743974290' target='_blank'><img src='http://banner.tripple.at/banner/leer.gif' width=1 height=1 border=0 alt=''></a>

(6.1.2011, 15:20) Wie berichtet werden von smartphones mit dem Betriebssystem Android 2.2 SMS manchmal an falsche Empfänger versendet. Google hatte offenbar noch vor einigen Tagen das Problem nicht sehr ernst genommen und den Bug als „Priority Medium“ eingestuft.

Nun ist im entsprechenden Blog die Priorität auf „Critical“ hochgesetzt worden und die Entwickler arbeiten offenbar mit Hochdruck an der Behebung. Gestern berichtete ein Google Entwickler, dass man nun zwei Fehler identifiziert habe:

1. In seltenen Fällen sei eine SMS tatsächlich an falsche Absender geschickt worden. Es habe eine Zeit gedauert, bis die Android-Entwickler diesen Fehler nachvollziehen konnten, heißt es.

2. Häufiger kommt anscheinend ein Problem beim Öffnen von Kurznachrichten vor. Anstatt des gewünschten SMS wird ein falsches geöffnet. Dies könne vorallem dann passieren, wen man auf eine vorhandene SMS tippt, während die Nachrichten-App noch am Starten sei.

Wenn der User das Öffnen der ‚falschen‘ Nachricht nicht bemerkt und direkt auf Senden klickt, wird eine falsche SMS verschickt. Auch von diesem Problem seien nicht sehr viele User betroffen, heißt es auf der Android-Website. Aber – zum Glück habe man Fixes für beide Probleme.

Wann ein Update der betroffenen Applikation geschehen wird ist noch offen. In der Zwischenzeit empfehlen die Entwickler vor dem Öffnen einer SMS zu warten, bis die App komplett geladen ist. Vor dem Versenden einer Text-Nachricht wird empfohlen die Richtigkeit des Empfängers zu kontrollieren.

Firefox überholt in Europa den Internet Explorer

Firefox lahmt, kann aber den Internet Explorer überrunden. Außerdem im Nachrichten-Überblick: Pink Floyd verkauft doch wieder Einzeltitel, und eine Meckerliste zeigt, worüber 2010 bei Twitter am häufigsten geschimpft wurde.

Und dann ist es einfach so passiert. Microsoft hat die Browser-Krone verloren, vorerst nur in Europa und auch nur in der Statistik der Marktforscher von Statcount. Laut deren Zahlen war es im Dezember so weit, mit 38,11 Prozent hatte der Firefox erstmalig einen höheren Nutzeranteil als der Internet Explorer mit 37,11 Prozent.

Das klingt wieder nach einer weiteren Siegesmeldung aus dem Mozilla-Reich, aber für etwaige Euphorie besteht keine Veranlassung. Wer sich nämlich die Entwicklung der Anteile näher anschaut, der bemerkt, dass hier im Grunde der Fußkranke den Lahmen bezwungen hat. Microsoft muss im Browsermarkt schon seit langem kontinuierlich Federn lassen, allein im letzten Jahr fiel die Zahl der IE-Freunde in Europa um knapp 7,5 Prozentpunkte. Doch auch für den Firefox sind die Zeiten ungezügelten Wachstums vorbei.

Seinen Höchststand verzeichnete der Open-Source-Browser schon vor über einem Jahr, im Dezember 2009 surften 40,8 Prozent der Europäer damit im Netz. Seitdem sinkt der Anteil langsam, aber stetig. Nur weil der Nutzeranteil des Internet Explorers noch schneller verfällt, liegt der Firefox nun vorn. Lachender Dritter ist Googles Neuentwicklung Chrome. 14,58 Prozent, jeder siebte Surfer, nutzten letzten Monat den Suchmaschinen-Browser.

Die Zahlen von Statcounter geben allerdings nur Auskunft über einen bestimmten Anteil der Internetnutzung. Das liegt an der Datenbasis: Die Daten erfasst das Unternehmen über einen kostenlos verteilten Web-Counter und Trackerdienst auf drei Millionen Web-Seiten. Das kostenlose Werkzeug binden wahrscheinlich eher Privatpersonen und kleine Anbieter, nicht große Unternehmen in ihre Seiten ein. Daher wird Statcounter wohl einen überdurchschnittlich hohen Anteil der Nutzung von kleinen Web-Seiten erfassen. Solche Angebote werden Nutzer nicht unbedingt im Büro aufrufen, eher zu Hause, wenn sie ungestört privat surfen dürfen.

Tatsächlich stehen bei Statcounter die tendenziell eher privat genutzten Konkurrenten zum vor allem im Business-Milieu genutzten Internet Explorer immer ein wenig besser da als beispielsweise bei Net Applications, das tendenziell eher einen "Big-Business-Blick" pflegt. Beide großen Web-Statistiker sind also etwas sehschwach auf einem Auge, ergänzen sich dabei aber prächtig: Die Wahrheit mag irgendwo in der Mitte zu suchen sein. Über die generellen Trends sind sie sich im Übrigen so gut wie immer einig, nur die Gewichtungen fallen anders aus.


Google versteigert Display-Werbung

Google will sein Online-Werbeangebot weiter ausbauen. Mit dem Marktplatz Doubleclick Ad Exchange sollen Werbetreibende in Echtzeit auf freie Werbeflächen auf Homepages bieten können. Google könnte damit seinen Konkurrenten Yahoo in Bedrängnis bringen.

Der Internet-Riese Google startet einen Marktplatz für Bannerwerbung. Mit Hilfe von Doubleclick Ad Exchange können Inhaber von Internetseiten freie Werbeflächen auf ihren Homepages anbieten. Diese sollen dann von Unternehmen und Agenturen für die eigene Werbung gebucht werden. Das Angebot wird in einer Echtzeit-Auktion versteigert, wobei der jeweils Höchstbietende den Zuschlag für die Werbefläche erhält. Das Prinzip besteht darin, eine Plattform zu bieten, die Werbetreibende und Anbieter von Werbeflächen gemeinsam nutzen können.

Google wird die Mechanik seiner bisherigen Vermarktungsmodelle AdWords und AdSense (siehe Kasten links oben) in das neue System einbauen und beide Plattformen verbinden. Damit sollen Werbetreibende eine größere Reichweite erlangen. AdSense bietet den Betreibern von Internetseiten schon länger an, freie Werbeflächen mit zum Umfeld passenden Text- und Banneranzeigen zu füllen und den Besitzer dann an den Umsätzen zu beteiligen.

Konkurrenz für Yahoos Tochtergesellschaft Right Media

Google hat DoubleClick Inc. für 3.2 Milliarden Dollar gekauft. Die Integration soll nun den Konkurrenten Yahoo in Bedrängnis bringen. Yahoo ist mit seiner Plattform Right Media noch der größte Anbieter von Display-Werbung. In Deutschland führt AdScale als Echtzeit-Marktplatz für Onlinewerbung den Markt an. Der Zusammenschluss von Google und Doubleclick wird den Display-Werbemarkt für tausende Werbetreibende und Betreibern von Internetseiten öffnen, die bereits AdWords und AdSense nutzen - den Eckpfeilern von Googles Werbeangebot.

Google O3D: Internet dreidimensional

Fotostrecke: O3D - Google macht das Web dreidimensional

O3D: Dieses Bild wurde im Browser als komplett frei begehbare 3D-Insel berechnet.

In den Google Laboren wird zur Zeit unermüdlich gewerkelt: Nach einer neuen Suchoption für die Bildersuche und einer Timeline für die Nachrichten-Suche stellte der Suchmaschinen-Betreiber nun ein Plug-in für Windows und Mac vor, das dreidimensionale Webseiten ermöglichen soll.

O3D, so der Name des kleinen Zusatzprogramms, basiert auf JavaScript und soll auch auf Low-End-Rechnern problemlos 3D-Grafiken rendern können. Noch befindet sich O3D in der Erprobungs-Phase, doch schon bald könnte es Applikationen wie Google Earth in den Browser bringen oder den Markt für Browser-Spiele umkrempeln. Aber auch traditionelle Informationen wie zum Beispiel Diagramme lassen sich mit O3D völlig neu aufbereiten.



Google Chrome für Linux ist unterwegs

Offiziell existiert das Programm noch nicht...

Die Software trägt derzeit den Namen Chromium und exisitiert offiziell als Google Chrome für Linux noch nicht. Ubuntu-Anwender können eine Pre-Alpha-Variante jedoch installieren und Probe fahren.
Laut Downloadsquad.com läuft das Programm unter Linux genauso schnell und geschmeidig, wie es dies unter Windows tut. Allerdings funktionieren einige wichtige Funktionen noch nicht, wie zum Beispiel Tab- und Lesezeichenzeile und das Optionen-Menü.
Ubuntu-Anwender können nun eine erste Version via Paket-Manager installieren. Dazu müssen Benutzer lediglich die beiden Repositories: deb http://ppa.launchpad.net/chromium-daily/ppa/ubuntu intrepid main und deb-src http://ppa.launchpad.net/chromium-daily/ppa/ubuntu intrepid main aufnehmen (für 8.10). Alternativ lässt sich die Software auch für 8.04 und 9.04 beziehen. Hierzu ist lediglich das intrepid gegen hardy (für 8.04) oder jaunty (für 9.04) auszutauschen. Danach können Sie Chromium mittels der bekannten Paketmanager einspielen. (jdo)

Die Welt ist Google

Buchsuche Quelle
"Strategisches Investment" und "Win-win-Situation" - wie sich die weltgrößte Suchmaschine unaufhaltsam Bücher einverleibt.


Der Größte hat gut lachen. Die Suchmaschinenfirma Google hat gerade, am Mittwochabend, eine Telefonkonferenz mit einigen europäischen Journalisten veranstaltet. Aus der Zentrale in Kalifornien zugeschaltet waren unter anderen der Direktor der Online-Buchsuche, die seit dem Jahr 2004 Millionen von Büchern aus amerikanischen und europäischen Bibliotheken und Verlagen in das Google-Universum inkorporiert hat, sowie der Chefjurist des Unternehmens für Urheberrechtsfragen.

Als nun aus dem alten Europa gefragt wurde: "Werden Sie eigentlich mit der Buchsuche jemals Geld verdienen?", da knackte es kurz in den transatlantischen Leitungen, und dann schallte von den jungen Managern in Mountain View bei Santa Clara ein lautes, helles Gelächter herüber.

Dieses Lachen gilt der Tatsache, dass, wer so fragt, nach Auffassung der Macher das Google-Prinzip gar nicht verstanden hat. Denn gewiss versieht Google die Treffer aus neuen, also urheberrechtlich geschützten Büchern - die deswegen nur in Ausschnitten angezeigt werden - mit Werbe-Links, also Anzeigen, und profitiert auch von der Kooperation mit den Verlagen und den Online-Buchhändlern, zu denen die Nutzer zum Kauf des gesamten Buches weitergeleitet werden, ob nun der Print-Version oder bald auch des E-Books.

Das ist das sogenannte Partnerprogramm, an dem inzwischen über 20.000 Verlage aus aller Welt teilnehmen. Aber ist schon hier der Aufwand des Scannens und Durchsuchbarmachens nach Auskunft von Google größer als die Einnahmen, so gilt dies ganz sicher für die Millionen von urheberrechtsfreien, also komplett zugänglichen älteren Büchern, die aus den Beständen von Bibliotheken eingelesen werden: Bei Treffern aus diesen Büchern schaltet Google keine Werbung; die Kosten des Projekts müssen immens sein, auch wenn Google keine Zahlen nennt.
Alles ganz einfach

Die Buchsuche mag also für sich genommen derzeit nicht profitabel sein, aber nach dem Google-Prinzip muss sie es auch nicht sein: Google ist insgesamt einfach derart riesig, dass sich das Scannen von Büchern schon allein zu dem Zweck rechnet, dass sich die Qualität und Vielfalt der Suchergebnisse dadurch erhöht - und man deswegen bei Google sucht und nicht irgendwo anders, was wiederum das Inserieren bei Google attraktiver macht. Daher sprechen die Manager der Buchsuche von einem "strategischen Investment", das "einfach" aus der Mission folge, "sämtliche Informationen der Welt online verfügbar zu machen". Google will sich schlicht auf allen Feldern des Wissens betätigen - jetzt auch verstärkt im Nachrichtengeschäft.

Solche Internet-Polymathie wäre für Google und die Buchbranche, die auf diese Weise neue Vertriebswege gewinnt, ein "Win-win" - wäre da nicht das Problem, dass die Inhaber der Urheberrechte nicht vor dem Einscannen der Bücher um Erlaubnis gefragt wurden, sondern nur nachträglich Einspruch erheben dürfen. Den Vergleich, den kürzlich US-Verleger und -Autoren mit Google geschlossen haben und über den ein New Yorker Gericht am 5. Mai befinden will, wollen die europäischen Rechteinhaber nicht unbesehen hinnehmen. Ein Hauptstreitpunkt sind die vergriffenen, also nicht mehr lieferbaren Bücher, die noch dem Urheberrecht unterliegen.

Google versicherte jetzt, man sei mit allen relevanten europäischen Organisationen von Rechte-Inhabern im Gespräch. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sagte jedoch der SZ, mit ihm, dem Verband der deutschen Verlage, habe Google noch keine Gespräche in dieser Sache aufgenommen. Vielleicht sieht man sich im Mai vor Gericht wieder.

Leitender Android-Entwickler verlässt Google

Das US-amerikanische Unternehmen Coupons Inc. hat den Google-Manager Steve Horowitz verpflichtet. Der 41 Jahre alte Horowitz hatte das Entwicklungsteam geleitet, das die Plattform und das mobile Betriebssystem Android hervorbrachte. Horowitz soll bei Coupons als Chief Technology Officer die Entwicklungsarbeit, das Produktmanagement und die Technik beaufsichtigen, heißt es in einer Mitteilung.
Online-Portale können mit Hilfe von Coupons Inc. Rabattmarken und Einkaufsgutscheine anbieten, die die Nutzer wiederum bei Coupons.com ausdrucken können, um sie in einem Geschäft einzulösen. Zu den Unternehmen, die diese Dienste nutzen, gehören Johnson & Johnson, General Mills, Kimberly-Clark, Kraft Foods und Clorox. Die Website wird nach Angaben des Unternehmens monatlich von 14 Millionen Nutzern aufgesucht.

Horowitz war drei Jahre mit der Android-Entwicklung bei Google beschäftigt, vorher neun Jahre bei Microsoft tätig und dort für IPTV, die Windows Media Center Edition, UltimateTV, Dishplayer und WebTV zuständig. Seine Laufbahn hatte Horowitz bei Apple angefangen, wo er sechs Jahre an der Entwicklung von Macintosh-Produkten beteiligt war. Auch nahm Horowitz eine Schlüsselstellung bei Be Inc. in der Entwicklung des Multimediabetriebssystems BeOS ein.

Im Dezember hatte Google-Manager Dipchand Nishar, der dort unter anderem mitverantwortlich für den Aufbau des Mobil-Geschäfts war, das Unternehmen in Richtung des Social Networks LinkedIn verlassen. Für Horowitz schien nun, gut ein Jahr nach der Vorstellung von Android, die Zeit gekommen, andere Wege zu gehen. Coupons Inc. weise gerade in dieser ökonomisch schwierigen Zeit gute Wachstumsmöglichkeiten auf, wie er laut Wall Street Journal sagte. Coupons plane in nächster Zeit 40 Neueinstellungen.

Online Festplatte von Google

Derzeit wird bei der Suchmaschine Google an einem neuen Service für User getüftelt. Es soll eine Online Festplatte bereitgestellt werden, um Daten auf dieser Speichern zu können. Für einen monatlichen Festbetrag können Kunden den Speicherplatz im Internet nutzen. Duch Kennwörter soll die Festplatte geschützt werden um die gespeicherten Daten weltweit abrufen zu können. Dieser Dienst könnte sich am Markt etablieren. Denn die Datensicherung ist für Computernutzer sehr wichtig. Noch gibt es keine offiziellen Berichte wie der Service aussehen könnte. Es ist aber sicher, dass an einer Online-Festplatte gearbetet wird.

SketchUp ist eine Designsoftware von Google, die das Erstellen von komplexen 3D-Objekten ermöglicht.

Mit SketchUp können dreidimensionale Skizzen schnell erstellt und verändert werden. Im Gegensatz zu nur von Profis bedienbaren CAD-Programmen ist SketchUp auch an Einsteiger gerichtet.

Mit ein paar einfachen Werkzeugen können Sie in SketchUp 3D-Modelle von Gebäuden, Holzarbeiten oder Maschinen entwickeln. Texturen und Glaselemente lassen sich beliebig hinzufügen und detailliert gestalten. Ihre fertigen Modelle können Sie in Google Earth veröffentlichen oder in der 3D-Galerie ins Internet stellen.

Die ehemals 500 Euro teure Software ist seit einiger Zeit in der Hand von Google und wird in der Basisversion kostenlos für den privaten Gebrauch vertrieben. Eine erweiterte Pro-Version, in der Sie unter anderem verschiedene Plug-ins einbinden können, finden Sie auf der Homepage des Herstellers.

Alle Änderungen und Neuerungen und ein Video dieser englischsprachigen Version 7 finden Sie auf der offiziellen SketchUp-Website.


Google SketchUp gibt es für
Windows 2000/XP/Vista und Mac OS X (10.4+)


Google lässt Deal mit Yahoo platzen

Die geplante Zusammenarbeit der beiden Internetkonzerne Google und Yahoo ist gescheitert. Nach massiven Bedenken der amerikanischen Wettbewerbshüter löste Google die vereinbarte Kooperation bei der Werbevermarktung gestern auf.
Geplatzt: Die Zusammenarbeit zwischen Google und Yahoo kommt nicht zustande. Foto: AP

DÜSSELDORF. Die Vorbehalte des Justizministeriums und der Werbekunden gefährdeten die langfristigen Interessen des Unternehmens, begründete Chefjustiziar David Drummond die Entscheidung. Auch Wettbewerber wie Microsoft hatten gegen die Vereinbarung protestiert.

Die beiden Konzerne hatten im Juni vereinbart, dass Google einen Teil der Anzeigenvermarktung Yahoos übernimmt. Dabei ging es um Werbung, die neben den Treffern der Internet-Suchmaschine Yahoos eingeblendet wird. In diesem Markt ist Google mit Abstand die Nummer eins und erzielt deutliche höhere Preise pro Einblendung.

Yahoo, die Nummer zwei des Marktes, erhoffte sich dadurch einen Schub bei Umsatz und Gewinn. Konzern-Chef Jerry Yang bezifferte den zusätzlichen Gewinn auf 250 bis 450 Mio. Dollar pro Jahr. Auf dieses Geld muss er nun verzichten. In einer Pressemitteilung äußerte sich das Unternehmen entsprechend enttäuscht, dass sich Google lieber zurückziehe statt vor Gericht für die Zusammenarbeit zu kämpfen.

Yang steht bereits enorm unter Druck, weil das Unternehmen seit vielen Quartalen mit sinkenden Gewinnen kämpft. Zuletzt sackte der Nettogewinn um 64 Prozent auf 54,3 Mio. Dollar ab. Angesichts des schwachen Ergebnisses kündigte Yang an, zehn Prozent seiner Stellen abzubauen. Analysten sind dennoch skeptisch: „Der Markt glaubt nicht daran, dass Yahoo den Umschwung aus eigener Kraft schafft“, sagte Citigroup-Experte Mark Mahaney.

Google wird das Scheitern der Kooperation dagegen weit weniger belasten. Der Anteil des Konzerns am Suchmaschinenmarkt steigt kontinuierlich, zudem konnte die Abkühlung der Weltkonjunktur dem Unternehmen bisher wenig anhaben. Zwischen Juli und September konnte Google sein Nettoergebnis gegenüber dem Vorjahresquartal um 26 Prozent auf 1,35 Mrd. Dollar steigern. Der Umsatz legte sogar um 31 Prozent auf 5,54 Mrd. Dollar zu.

Dennoch könnte die Entscheidung für den Suchmaschinenkonzern Folgen haben: „Es ist das erste Mal, dass Google einen wichtigen Expansionsschritt zurücknimmt“, sagte Rebecca Arbogast, Analystin von Stifel Nicolaus & Co. Der Konzern sei dadurch zwar einer juristischen Auseinandersetzung aus dem Weg gegangen. Damit könne es aber nicht die Sorgen zerstreuen, dass die dominante Stellung Googles in Teilen des Online-Werbemarktes zu weiteren Auseinandersetzungen mit den Wettbewerbshütern führen werde. Die Google-Aktie verlor im frühen Handel gut zwei Prozent.

Einige Analysten erwarten jetzt, dass Yahoo versuchen wird, eine Übernahme des ebenfalls schwächelnden Konkurrenten AOL einzufädeln, der zum Medienkonzern Time Warner gehört. Diese Variante sei finanziell aber deutlich weniger attraktiv als die ursprünglichen Google-Pläne. Auch ein neues Angebot Microsofts scheint möglich. Der weltgrößte Software-Hersteller hatte im vergangenen Frühjahr 44,6 Mrd. Dollar oder 31 Dollar pro Aktie für Yahoo geboten, war aber nach monatelangem Übernahmekampf am zähen Widerstand des Managements gescheitert. Seither hat sich die Lage Yahoos weiter verschlechtert, an der Börse stürzte der Aktienkurs regelrecht ab. Heute ist das Yahoo-Papier nur noch knapp 14 Dollar wert. Wegen der Spekulationen um eine mögliche Microsoft-Offerte legte die Aktie des Unternehmens gestern aber um bis zu elf Prozent zu.

Gratis Webseiten basteln Google Sites auf deutsch

Google bietet den Dienst "Sites" jetzt auch auf Deutsch an. Er ermöglicht Internetnutzern, auch ohne einschlägige Kenntnisse Webseiten zu gestalten.
Dies ist ebenso kostenlos wie der Betrieb der Seiten, das sogenannte Hosting, teilt das Unternehmen in Hamburg mit. In die Webauftritte lassen sich zum Beispiel Videos und Bilder einbinden, aber auch Kalender. Die Seiten können frei oder auch nur vom Nutzer ausgewählten Personen zugänglich gemacht werden. Das Einrichten ist unter sites.google.com möglich.
Für die Seiten kann ein so genanntes Theme gewählt werden. Den Anwendern stehen dann verschiedene vorgefertigte Seitentypen bereit, mit denen ein Wiki zusammengebaut werden kann. Einfache Text-Seiten, Seiten für Dateien, Listen und auch Foren-Seiten sind möglich. Der Zugriff auf die Seiten kann über Einladungen gesteuert werden. Die eingeladenen Benutzer können dann entweder zum Eigentümer der Site gemacht werden, zu Mitarbeitern oder nur einen Lesezugriff erhalten. Der Eigentümer einer Site kann außerdem entscheiden, ob die Site öffentlich im Internet zu finden sein soll.


Bei 100 MB ist Schluss

Google hat den Speicherplatz je Google Site auf 100 MB begrenzt. Google Apps-Nutzern stehen 10 GB zur Verfügung. Ein RSS-Feature, das über Änderungen an den Seiten informieren würde, existiert nicht. Benutzer können allerdings die Seiten abonnieren und werden dann mittels E-Mail über Änderungen an den Seiten informiert.

Google Sites ist keine Eigenentwicklung des Internet-Giganten. Ursprünglich arbeitete die Firma JotSpot an „social software“ speziell für kleinere und mittelgroße Unternehmen. Im October 2006 wurde die Firma dann von Google übernommen. Im Februar 2008 wurde Google Sites als neuer Dienst von Google vorgestellt. Die Software nutzt die JotSpot-Technologie. Seit März 2008 ist der Google-Dienst frei zugänglich.

Googlen

Gebrauch

Einfache Benutzung

Neben der einfachen Suche steht noch eine weitere Suchmaske (erweiterte Suche) zur Verfügung, über welche bestimmte Filter angewendet werden können.

Die einfache Suche verwendet bei Eingaben standardmäßig die boolesche Operatoren UND beim Eintrag mehrerer Begriffe. Es wird dabei nach allen Dokumenten gesucht, in denen diese Begriffe vorkommen. Gewichtet wird, neben dem Page Rank, meist danach, wo die Begriffe stehen – ob im Titel einer Seite, dem Dokumenten-Namen oder Verzeichnis, einer Überschrift etc.

Neben der booleschen Standardverknüpfung UND kann auch ein boolesches ODER („OR“ wahlweise auch„|“) verwendet werden. Suchbeispiel: Strand OR Beach. Eine sowohl-als-auch Anweisung.

Um die Suche weiter einzugrenzen, kann man nach exakten Phrasen suchen. Die Suchbegriffe tauchen dann nicht wahllos im Dokument auf, sondern müssen in einer bestimmten Anordnung vorhanden sein. Exakte Suchphrasen werden mit Anführungszeichen kenntlich gemacht. Suchbeispiel: "Bearbeiten von Google". Es werden keine Dokumente gesucht, in denen irgendwo das Wort „Bearbeiten“ und irgendwo das Wort „Google“ steht, sondern nur solche, in denen die Wörter in dieser Reihenfolge vorkommen. Wahlweise kann auch für ein Wort ein Platzhalter, kenntlich gemacht durch ein Sternchen, gesetzt werden.

Als weiteres Ausschlusskriterium kann ein Minuszeichen-“ Verwendung finden. Suchbeispiel: Hannibal -Lector. Sucht nach einem antiken Feldherrn und schließt aber Seiten aus, in denen der Name in Verbindung mit einer Filmfigur namens „Lector“ steht.

Hinweise:

  • Anhand dieser Verknüpfungen (die kombiniert angewendet werden können) sind schon sehr präzise Abfragen möglich.
  • Bei Eingabe einfacher mathematischer Schreibweisen wie z.B. 2+5(4/5)^8 gibt Google standardmäßig keine Seiten aus, in denen diese Formulierung vorkommt, sondern gibt das Ergebnis der Rechnung (= 2.8388608) zurück.
  • Google hat einen sehr großen Wortschatz. Vor allem bei Eigennamen, Marken und speziellen Fachbegriffen etc. empfiehlt sich Google als Rechtschreibhilfe. Beispiel: Schreibt man „DaimlerChrysler“ zusammen, auseinander oder mit Bindestrich? Google fragt bei einer unbekannten oder untypischen Eingabe: „Meinten Sie ......“
  • Google indiziert immer nur die ersten 100 KB einer Datei, was besonders bei PDF-Dokumenten stark ins Gewicht fällt.

Erweiterte Benutzung

Es kann zusätzlich zu dieser einfachen Such-Syntax eine erweitete Syntax in die Suchmaske eingegeben, bzw. größtenteils auch über die „erweiterte Suche“ zusammengeklick werden. Folgende, teils undokumentierte Schlüsselbegriffe sind derzeit bekannt. Diese Schlüsselbegriffe werden durch einen Doppelpunkt:“ gekennzeichnet.

  • filetype: – Sucht nach Dokumenten, mit bestimmten Dateiendungen. Beispiel: geschäftsbericht filetype:xls . Möglich sind grundsäzlich alle Dateiendungen. Google kann derzeit aber nur in folgende Formate „reinschauen“: PS, PDF, AI, DOC, PPT, XLS, sowie alle textbasierten Dateien wie RTF, TXT, ASP, PHP, CGI, HTM, LOG, INI, JS usw
  • site: – mit diesem Schüsselbegriff lässt sich die Suche auf eine bestimmte Domain eingrenzen. Praktisch vor allem dann, wenn eine Homepage keine eigene Suchfunktion hat. Beispiel: Desoxribonukleinsäure site:wikipedia.org
  • link: – Gibt alle Seiten aus, die auf eine bestimmte Seite verlinken. Beispiel: link:wikipedia.org .Diese Ausgabe kann z.B. wichtig sein, um den Page Rank zu optimieren oder verwandte Seiten zu finden.
  • intitle: – Sucht nach Dokumenten, bei welchen der oder die Suchbegriffe nur im Titel der Datei vorkommen. Beispiel: intitle:"Bearbeiten von Google"
  • inurl: – gibt Seiten zurück, bei denen der Suchbegriff in der URL auftaucht. Beispiel: "Karl Müller" inurl:impressum
  • daterange: – schränkt die Suche auf das Datum ein, in dem die Seite von Google indiziert wurde. Als Zeitangaben müssen Zahlen bezogen auf das Julianische Datum eingegeben werden. Errechnet werden diese Zahlen aus der Anzahl der Tage die seit dem 1.Januar 4713 v.Chr. vergangen sind. Beispiel: 30.06.2003-30.06.2004 = daterange:2452820-2453186 (Onlinehilfe Vorteil für Computer, sie brauchen sich nicht um Formate oder Namen von Tag, Woche oder Jahr zu kümmern.
  • cache: – gibt nur die von Google gespeicherten Seiten aus. Ist vor allem praktisch, wenn bei Portalen die Inhalte oft wechseln. Der Link, den man bei Google findet, führt aktuell oftmals auf eine Seite, deren Inhalte sich inzwischen geändert haben oder gar gelöscht wurden. Die Inhalte sind aber über einen bestimmten Zeitraum noch bei Google gespeichert und können dort gelesen werden.
  • inanchor: - Sucht nach den Begriffen nur in Links. Oftmals führt ein Link mit einer bestimmten Bezeichnung präziser zu einem Ziel, als wenn die Bezeichnung irgendwo im Text vorkommt.
  • u.v.m.

Die angewendeten Suchformeln lassen sich auch in Form der URL, die Google bei einer Suche ausgibt, speichern bzw. wiederholen und verlinken.

Weitere Möglichkeiten

Google erlaubt allerdings auch die Suche nach Dingen wie Stadtplänen, Call-by-Call-Vorwahlen oder auch Aktien- und Fonds-Informationen. Eine übersichtliche Auflistung gibt es unter www.google.de/features.htmldeutsch) oder www.google.com/help/features.htmlenglisch). Bei Verwendung diverser einschlägiger Begriffe liefert Google jedoch auch Pornoseiten(bei diversen Begriffen auch verbotenes Material(Kinder-u. Tierpornos)). Ebenfalls beliebt ist Google Hacking, bei dem man via Google sich in die FTP-und HTTP-Server fremder Seiten hacken kann und die Seiten dann entsprechend missbrauchen kann.

Google Suggest

Google gibt nun auch Vorschläge bei der Suche. Wenn man einen Begriff nur teilweise in diese Beta-Version von Google Suggest eingibt zeigt er die wahrscheinlichsten Begriffe zum vervollständigen an. Als kleines Beispiel: gibt man w ein, ist das beliebteste Wort weather, ab wi taucht Wikipedia (bzw. www.infos-aus-germanien.info) als wahrscheinliches Ergebnis auf. Man erfährt zusätzlich dass dieser Begriff bereits 16,3 Millionen mal gesucht wurde. Google nutzt dazu die Statistiken die bereits unter Google Zeitgeistu finden sind. Google realisiert den Zugriff auf diese Statistiken über ein Javascript und XMLHttpRequest das hierereits analysiert wurde. Viele Betreiber haben diese Idee bereits in Ihre Webseiten übernommen.

Google API

Google veröffentlichte im Frühling 2002 die Google Web API über die es registrierten Entwicklern möglich ist, eigene Anwendungen bzw. Schnittstellen zu schreiben, die den Datenbestand von Google abfragen. Die Abfragen sind pro registriertem Anwender auf 1000 pro Tag begrenzt. Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Anwendungen, die auf dieser API aufbauen und von Anwendern per eigenem Developer Key freigeschaltet werden können.


Sonstiges

Google im Wiki Netzwerk

Google ist auch direkt im Wiki Namensraum integriert. Möchte man in Wikipedia (bzw. www.infos-aus-germanien.info) eine Google Suche nach einem bestimmten Begriff wie Google:Napoleon eintragen, genügt die abgekürzte Form [[Google:Napoleon]]. Für Google Groups GoogleGroups:NealStephenson gibt es die Abkürzung [[GoogleGroups:NealStephenson]]. Die aktuelle Beschränkung bei mehr als einen Begriff GoogleGroups:John Kerry lässt sich nicht mit einen + zwischen den Begriffen umschiffen [[GoogleGroups:John+Kerry]]. Für dieses Problem gibt es einen Bug-Request [bugzilla.wikipedia.org/show_bug.cgi?id=707] in der Mediawiki Software. Näheres siehe InterWiki.

Googlefest

Eine Beziehung Suchbegriff (oder Phrase) – Suchergebnis gilt als googlefest, wenn die gewählte Sucheingabe genau das gewünschte Suchergebnis liefert. Das Eingabe-Ergebnis Paar 'Madonna' ist googlefest, wenn die Pop-Sängerin Madonna gesucht wurde, aber nicht, wenn man die Mutter Jesus erwartet. Salopp sagt man, eine Internet-Seite sei googlefest, wenn die Eingabe des Seitennamens bei Google das Suchergebnis an erster Stelle führt.

Google Lab

Google arbeitet ständig an Neuerungen und weiteren Features, die man unter labs.google.com/ testen kann. In kurzen Zeitabständen werden auch Statistiken über gerade aktuelle Suchbegriffe veröffentlicht (so genannte Zeitgeist-Statistiken; siehe Zeitgeist

Google Blog

Zudem unterhält Google auch ein so genanntes Weblog, das hauptsächlich Erlebnisse seiner Mitarbeiter enthält. Es ist unter www.google.com/googleblog einsehbar.

Google Whack

Als Google Whack bezeichnet man eine Suche nach zwei Wörtern, die, in die Suchmaschine Google ohne Anführungszeichen eingegeben, genau ein Ergebnis liefert. Manche Benutzer haben einen regelrechten Sport entwickelt, solche Wörter zu finden. Eine Punkte-Bewertung wird manchmal vorgenommen, indem die Treffer-Anzahl der Suche nach den einzelnen Wörtern multipliziert wird. Je höher das Ergebnis, desto „besser“ ist der Google Whack. Im Allgemeinen bleibt die Kombination jedoch nicht lange ein Google Whack, da er, sobald er einmal entdeckt wurde, in diversen Foren u. Ä. erwähnt wird und dort ebenfalls von Google gefunden wird. Die Webseite www.googlewhack.com befasst sich ausführlich mit dem Phänomen.

Google Doodles

Seit Mitte 1999 existiert die Tradition der Google Doodles. Damit wird die Veränderung des Google-Logos auf der Startseite in Anlehnung an aktuelle und/oder wiederkehrende Ereignisse bezeichnet. Bisher sind ca. 150 Logos erstellt worden. Ein Verzeichnis der bisherigen Google Doodles befindet sich unter www.google.com/holidaylogos.html . Jeder User hat die Möglichkeit, neue Vorschläge einzubringen. Die E-Mail-Adresse dafür lautet doodle@google.com.

Google Calculator

An Stelle eines Suchbegriffs kann man auch eine mathematische Aufgabe in das Suchfeld von Google eintippen. Regeln wie "Punkt-vor-Strich" und die Potenzrechnung beherrscht der Rechner ebenso wie sinus, cosinus, tangens und physikalische Konstanten wie pi.

Wer in das Google-Suchfeld etwa die Rechenaufgabe 365+12*8 eintippt und die Suche startet, bekommt statt einer Trefferliste das korrekte Ergebnis präsentiert: 461.

Dabei findet Google nicht nur die Lösungen von solch simplen Operationen, sondern auch von komplexeren Kalkulationen.

Der Rechner funkioniert auf allen Google-Seiten, allerdings muss die Eingabe auf Englisch erfolgen. Mittlerweile muss das Komma nicht mehr durch einen Punkt ersetzt werden.

Eine Besonderheit ist die Umrechnung von Maßeinheiten. Hierbei ist zu beachten, dass die Funktion vorerst die Eingabe auch in englischer Sprache erfordert.

Selbst die Winkelfunktionen lassen sich durch die Abkürzungen sin, cos und tan errechnen, die Logarithmen durch die üblicherweise verwendeten Formelzeichen ln, lg und lb.

Google Scholar

Am 18. November 2004 startete Google die Beta-Version eines neuen Suchdienstes, der speziell der wissenschaftlichen Recherche dienen soll. Schüler, Studenten und Wissenschaftler können mit Hilfe von dieser Suchmaschine, die in Zusammenarbeit mit zahlreichen Fachverlagen entstand, auf die Suche nach Quellen gehen. Der Service erfasst Bücher, wissenschaftliche Abhandlungen, technische Dokumente, Fachzeitschriften und sonstige Literatur aus dem Umfeld von Forschung und Lehre. Neben Links zu weiterführenden Bibliotheks-Recherchen bieten die Ergebnislisten auch einen Überblick darüber, wie oft das gefundene Dokument in anderen Publikationen zitiert wurde.

Erreichbar ist die Suche unter scholar.google.com/

Das Suchen per Google ist so einfach und beliebt, dass das Verb googeln oder googlen bereits für die allgemeine Websuche (zunächst nur im Usenet) oder gar überhaupt für die Suche nach Information verwendet wird. Schüler geben an, dass sie lieber und schneller googeln als bibliografieren oder in einer Enzyklopädie oder einem Lexikon nachschlagen.

Seit 2004 ist googeln im Duden aufgenommen.

Literatur

  • Google Hacks, 2003 O'Reilly Verlag, ISBN 3-89721-362-1

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Google.org strebt die Nutzung der Leistung von Informations-und Technologie zur Bewältigung der globalen Herausforderungen unserer Zeit: Klimawandel, Armut und Krankheit.

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Das Google Handy - Härtetest Info

Um das Handy von Google und seinen Partnern hatte es viele Gerüchte gegeben, nun präsentiert T-Mobile das erste Gerät. Ergebnis: Ein potenzieller iPhone-Konkurrent.

Monatelang kämpften wir uns durch verschwommene YouTube-Videos und dubiose Blog-Einträge, um eine Vorahnung zu bekommen, was die Open Handset Alliance rund um Suchmaschinen-Gigant Google plant - und nun ist es soweit: Vergangene Woche präsentierten T-Mobile und Google in New York das "T-Mobile G1"; das erste Handy, das mit Googles offenem Betriebssystem "Android" läuft, die Hardware hat HTC gebaut.

Auf den ersten Blick erinnert das Stück an das iPhone; auch hier gibt es ein großes Touchscreen-Display. Zusätzlich verfügt es über vier Tasten zum leichteren Navigieren und einen Trackball. Zudem ist das Gerät dicker und rund 20 Gramm schwerer als der Apple-Konkurrent. Grund: Unter dem Display befindet sich eine QWERTY-Tastatur, die sich ausschieben lässt.

Die Software wiederum baut auf dem auf, was Google zu bieten hat: Navigation läuft über Google Maps inklusive Google Street View: Eine Ansicht, in der Straßen nicht aus der Vogelperspektive, sondern aus Sicht des Passanten abgebildet werden; das sollte die Navigation erleichtern, der Service ist aber in Österreich noch nicht erhältlich.

Auch beim Thema E-Mail ist es ratsam, einen Google Gmail-Account zu verwenden, um alle Funktionen verwenden zu können. Der Browser ist eine abgespeckte Version des Google-Browsers Chrome; es können mehrere Seiten gleichzeitig geöffnet werden, die Verbindung erfolgt via HSDPA oder WiFi. Für Instant Messaging steht Google Talk zur Verfügung, weitere Clients werden wohl in Zukunft von Drittanbietern entwickelt werden.

Denn hier liegt die echte Stärke von Android: Die Plattform ist offen, Software-Entwickler können also leicht Anwendungen programmieren und diese im Online-Shop zur Verfügung stellen. Ein Beispiel ist eine Software, mit der Barcodes von Produkten eingescannt werden; die Software sucht dann via Google das günstigste Angebot zum Produkt. Das könnte den Einzelhandel verändern: Der Käufer geht zum Elektrohändler, scannt den Barcode des zu kaufenden Laptops ein und bestellt diesen dann in einem preiswerteren Webshop.

Kleine Abstriche

Freilich ist nicht alles eitel Sonnenschein: Wer Google nicht mag und seine Daten nicht online speichern möchte, sollte die Finger von Android lassen. Zwar ist es möglich, Microsoft-Office-Dokumente zu lesen, nicht aber die Bearbeitung - ein Problem, das ein Drittanbieter eventuell lösen wird.

Die Drei-Megapixel-Kamera kann keine Videos aufzeichnen. Beim Versuch, Dateien an das Handy via Bluetooth zu schicken, gab es Fehlermeldungen.

In den USA kommt das Gerät im Oktober auf den Markt, in England im November. Für Kontinentaleuropa ist das erste Quartal 2009 geplant. Kosten in den USA: rund 120 €.

Google Maps Made Easy

Google Maps einbetten wie ein YouTube-Video: Google öffnet seinen Karten-Dienst Google Maps weiter und bietet Website-Betreibern nun eine einfache Möglichkeit, Kartenmaterial in die eigene Website einzubetten. Dazu stelle Google Maps einen entsprechenden Schnipsel HTML-Code zur Verfügung, der die jeweils angezeigte Karte auf der eigenen Website erscheinen läßt. [Golem.de]

Die Einbettung wird via iFrame realisiert und es scheint, als ob alles möglich wäre, was auch in »Meine Karten« möglich ist. Ich werde ausgiebig testen und dann berichten. Sieht aber schon recht nett und vielversprechend aus...

Google startet Wissenstool "Knol"

Google schickt 'Anti-Wikipedia' ins Rennen:
Plattform Knol setzt auf einzelne Autoren

  • Soll ein Gegenpol zur "Weisheit der Massen" werden
  • Möglichkeit des Zuverdienstes durch Google-Werbung


Google hat seine bereits seit geraumer Zeit angekündigte Wikipedia-Konkurrenz namens Knol knol.google.com gestartet. Die Plattform, die sich derzeit noch in einer Beta-Testphase befindet, soll laut dem Unternehmen zur Wissensverbreitung und als Informationsquelle im Internet dienen.

Im Gegensatz zu Wikipedia, das auf die "Weisheit der Massen" setzt, rückt bei Knol aber eher der einzelne Autor in den Mittelpunkt. So sollen auf dem Portal vor allem Einzelautoren oder kleinere Gruppen von kooperierenden Autoren unter ihrem realen Namen Beiträge veröffentlichen. Google hofft, durch die Stärkung der Position der Autoren eine höhere Qualität zu erzielen. Auch für Experten, die nicht wollen, dass ihre Texte von anderen verändert oder ergänzt werden, soll die Plattform interessant sein. Diese können vor dem Online-Stellen ihrer Beiträge ausdrücklich festlegen, ob sie eine weitere Bearbeitung ihrer Texte wünschen oder nicht.


Verbesserungsbedarf im Internet
Angekündigt wurde der Start des Knol-Projekts dabei eher durch die Hintertür. In einem Blogposting geben Cedric Dupont, Produktmanager und Michael McNally, Softwareentwickler bei Google, einen kurzen Einblick in die Hintergründe. "In den Köpfen der Menschen ist eine enorme Menge an Informationen gespeichert. Millionen von Menschen wissen nützliche Dinge und Milliarden könnten davon profitieren", erklären die beiden Google-Mitarbeiter in ihrem Posting.

Knol wolle diese Menschen dazu ermutigen, ihr Wissen in die Online-Welt miteinzubringen und es so für alle zugänglich zu machen. Derzeit finde sich zwar eine ungeheure Menge an Informationen im Netz, doch nicht alles davon sei unbedingt wissenswert. Auch was die Auffindbarkeit von bestimmten Online-Inhalten betrifft, gebe es noch einigen Verbesserungsbedarf.

Eintrag mit Namen versehen
Kernpunkt von Googles neuer Wissens-Plattform soll der einzelne Autor sein. "Das Schlüsselprinzip von Knol ist die Verfasserschaft. Jeder Eintrag wird mit dem Namen des dafür verantwortlichen Autors versehen", heißt es in der Blog-Meldung. Es sei durchaus vorstellbar und auch gewollt, dass mehrere Beiträge zum selben Thema von unterschiedlichen Verfassern eingestellt werden.

Trotz der Ausrichtung auf den erkennbaren Einzelnen, soll bei Knol die gegenseitige Kooperation von Autoren gefördert werden. "Wir stellen hierfür eine neue Methode des Zusammenarbeitens vor, die wir 'Moderated Collaboration' nennen. Bei diesem Ansatz kann jeder registrierte Nutzer Änderungsvorschläge zu einem bestimmten Text vorbringen. Der jeweilige Autor kann diese dann akzeptieren, ablehnen oder verändern noch bevor die neue Fassung für die Öffentlichkeit ersichtlich ist", schildern die Google-Mitarbeiter. Auf diese Weise hätten die Autoren zu jeder Zeit die volle Kontrolle über ihre Beiträge.

Geld verdienen möglich
Um möglichst viele Nutzer zur Mitarbeit bei Knol zu bewegen, will Google der Autorenschaft die Möglichkeit bieten, ein wenig Geld mit dem Verfassen von Beiträgen zu verdienen. So können Autoren auf der Plattform Werbung von Google AdSense in ihre Einträge integrieren. "Wenn ein Verfasser sich dafür entscheidet, Werbung miteinzubinden, werden wir ihn an den dadurch erzielten Einnahmen beteiligen", versprechen die Google-Mitarbeiter. (pte/red)

Google spannt Gmail-Nutzer als Tester ein

In Großbritannien und den USA können Nutzer von Googles freiem Mail-Client Google Mail jetzt mit neuen Funktionen experimentieren. Je nach dem, wie die Nutzer die über einen Reiter namens "Google Labs" verfügbaren Funktionen beurteilen, will der Suchmaschinenbetreiber die Neuerungen beibehalten oder fallenlassen. Im Gmail Blog kommentiert Keith Coleman, einer der Produktmanager für Google Mail, diese Vorgehensweise. "Gmail Labs ist für uns eine Möglichkeit, viele Ideen aufzugreifen, die wir normalerweise nicht weiterverfolgen würden, und Gmail-Nutzer können darüber entscheiden, ob sie gut sind oder nicht.".

Zurzeit stehen bei dem Großversuch 13 Ergänzungen auf dem Prüfstand. So soll eine der neuen Funktionen die Möglichkeit bieten, beim Chatten Bilder zu verwenden. Neben ernsthaften Funktionen wie "Quick Link" zum Speichern von Trefferlisten nach einer Suche gibt es auch Pausenfüller wie das Spiel "Old Snakey". Dauermailern, die für sich die Gefahr einer E-Mail-Sucht sehen, soll "Email Addict" weiterhelfen, das eine 15-minütige Zwangspause bewirkt.

Die Idee hinter Google Labs beschreibt Coleman so: "Jeder Entwickler kann zur Mittagspause gehen, dort eine gute Idee haben, sie in Programmcode umsetzen und als Lab-Funktion veröffentlichen. Für zig Millionen von Anwendern. Keine Überprüfung des Design, keine Produktanalyse, und, um ehrlich zu sein, auch nicht sehr viele Tests." Einige der Lab-Funktionen würden daher gelegentlich auch nicht funktionieren, heißt es in dem Text weiter.

Internet Explorer 8 Beta 1



Der Nachzügler

Internet Explorer 8 Beta 1
In Form von Webslices ziehen Ausschnitte von Websites in die Toolbar von IE 8 ein.

Jährlich ein neuer Browser - das versprach Microsoft einst. Inzwischen ist weit mehr als ein Jahr vorbei. Wir haben uns den Nachzügler angesehen.

Wenn Sie Internet Explorer 8 selbst testen möchten, sollten Sie das nicht auf einer Ihrer Produktionsmaschinen tun. IE 7 wird dabei nämlich entfernt und eine Deinstallationsroutine für IE 8 gibt es noch nicht. Vielmehr bietet Microsoft unter http://tinyurl.com/y64upm eine virtuelle Maschine für VirtualPC an, die eine XP-Installation samt IE 8 beinhaltet.

Die Wirklichkeit

In der Praxis ist IE 8 noch ein gutes Stück von den hehren Zielen entfernt. Den Acid-2-Test, der als Gradmesser für die Einhaltung geltender Standards gilt, bewältigt der Browser nicht ganz korrekt. Beim Acid-3-Test versagt IE 8 noch völlig und erhält nur 18 von möglichen 100 Punkten, während es die Nightlies von Firefox 3 und Opera 9.5 auf 71 beziehunsweise 77 Punkte brachten. In der Praxis schlägt sich IE 8 ein bisschen besser. Zwar ist Google Maps fast unbenutzbar, die komplexen CSS-Demos von Eric Meyer funktionieren hingegen gut.

IE 8 läuft nur unter Windows XP und Vista. Unter Vista lassen sich ActiveX-Controls nunmehr ohne Administratoreneingriff installieren, sodass Entwickler nun davon ausgehen können, dass Nutzer ihre Active-X-Controls auch tatsächlich zu Gesicht bekommen. Über einen zusätzlichen Menüeintrag stellt IE 8 so genannte Developer Tools zur Verfügung, die Web-Entwicklern die Fehlersuche in Websites und deren Tests in unterschiedlichen IEVersionen erleichtern. Leider ist der Rückgriff auf die Rendering Engine von IE 6 hier auch nicht möglich.

Neue Funktionen


Internet Explorer 8 Beta 1
Die Developer-Tools von IE 8 erleichtern Entwicklern die Fehlersuche in Websites.

Mit Activities hat Microsoft eine aus dem Kontextmenü heraus aufrufbare Liste von Suchmaschinen, Übersetzungs- und Kartendiensten eingebaut. Darüber hinaus können Sie eine Postanschrift ohne Umweg über die Zwischenablage in Live Maps aufrufen. Die Liste der Activities lässt sich erweitern, bestehen sie doch aus einer XML-Datei, die den Datenverkehr zwischen der Web-Seite und dem Browser regelt.

Die zweite große Neuerung des IE 8 sind Web-Slices, Webseiten-Schnipsel auf die Sie aus der Lesezeichen-Leiste des Browsers stets aktuell zugreifen können. Wie sich das praktisch nutzen lässt, zeigt eine Demo-Website von eBay (http://ie8.ebay.com), mit der Sie einzelne Auktionen als WebSlice im Browser integrieren können.

Um die Lesbarkeit von Webseiten zu verbessern, bietet IE 8 eine adaptive Zoomfunktion an, die Text in Abhängigkeit von der Größe des Browser-Fensters neu umbricht. Dadurch tauchen kaum noch horizontale Scroll-Leisten auf.

Microsoft wird noch hart am neuen Browser arbeiten müssen, bietet er sich derzeit doch nur für Entwickler an, die vom Start weg die neuen Funktionen unterstützen wollen. Eine Anpassung eigener Websites an IE 8 lohnt sich aufgrund der Interpretationsfehler derzeit noch nicht.