Google Mail wird in Deutschland zu Gmail
Google testet neues minimalistisches Design für die Websuche
Wie ihr seht ist der Aufbau stark an die schwarze Linkbar angelehnt und mag sich daher zwar gut ins Design schmiegen, stiftet aber durchaus Verwirrung welche Navigation nun genutzt werden muss/kann. Das aufrufen der Search Tools erfordert erst einmal 2 Klicks und dann noch einen dritten um die Funktion zu nutzen – das ist eigentlich ein No-Go für Google.
Auswirkungen der Google Penguin und Panda Updates aufs Ranking österreichischer Banken und Finanzdienstleister
Zwar noch immer unangefochten auf Platz 1 unseres Ranking Checks musste Raiffeisen im 1. Quartal Verluste in der Positionierung in den Google Suchergebnissen hinnehmen. Besonders hoch war hier der Verlust an Wertungspunkten in den Bereichen „Veranlagen“ und „Online-Banking“. Auch für die Wüstenrot sah es alles andere als optimal aus, sie verlor mehr als die Hälfte ihrer Wertungspunkte. Stark dazugewonnen hat hingegen die Erste Bank. Auch die Bawag-PSK und die easybank konnten ihre Ergebnisse in diesem Quartal stark verbessern.
„Der Zugewinn der Erste Bank dürfte in Zusammenhang mit dem Google Panda Update zu sehen sein. Immerhin wurde der Internetauftritt der Erste Bank im Herbst des Vorjahres vollkommen neu überarbeitet, hier steht also für Google ‚frischerer‘ Content zur Verfügung“, erklärt Christoph Wendl, Geschäftsführer von Iphos IT Solutions. „Ein weiteres Problem, das immer wieder zu schlechteren Rankings führt, ist doppelter Content. Gerade beim Einsatz von Content Management Systemen und der Verwendung mehrerer, oft länderspezifischer, Domains und Subdomains kommt es oft vor, dass sich der gleiche Seiteninhalt auf mehreren unterschiedlichen Seiten findet. Von einem schlechteren Ranking durch Verlust des Google PageRanks bis hin zu einem Ausschluss aus dem Google Index ist dann alles möglich“, so Wendl weiter.
Im Rahmen des Banken Ranking Checks wird anhand von 250 Suchbegriffen aus den verschiedenen Themenbereichen, wie Sparen, Veranlagen, ethische Veranlagung, Vorsorge, Finanzieren, Online Banking, Service & Support oder Krise, die Ranking-Position von 84 österreichischen Banken-Websites unter den ersten 100 Suchergebnissen bei Google ermittelt. Hierbei werden sowohl die Ergebnisse für Google.at (Seiten auf Deutsch und Seiten aus Österreich) zur Bewertung herangezogen. Eine Vergabe von Wertungspunkten erfolgt nur bei Reihung unter den ersten 30 Suchergebnissen.
Insgesamt gab es im 1. Quartal 2012 29 Banken und Finanzdienstleister, die im Iphos Banken Ranking Check an Wertungspunkten dazugewinnen konnten. Gleichzeitig haben 28 Institute – teils erheblich – schlechter abgeschnitten und an Wertungspunkten verloren. Während 14 Banken zumindest eine Top-1 Position hielten, waren 52 der untersuchten Institute nicht ein einziges Mal in den Top-10 vertreten, 28 Banken konnten bisher nicht einmal eine Ranking Position unter den ersten 30 Suchergebnissen erlangen.
„Suchmaschinenoptimierung ist ein langfristiger Prozess. Am besten zieht man für den Weg an die Spitze der Suchergebnisse Fachleute zu Rate, die keine falschen Versprechungen machen. Sogenannte ‚Experten‘, die Einem innerhalb kürzester Zeit Top-Positionen für allgemeine Suchbegriffe versprechen, bedienen sich meist bei Google verpönter Methoden wie Keyword-Stuffing, Link-Kauf oder verstecktem Content. Das sind aber genau die Mittel, die durch das Google Penguin Update hart abgestraft wurden und den über Suchmaschinen generierten Traffic vieler Sites auf Null schrumpfen ließen“, warnt Wendl. Er rät zur überlegten Auswahl eines kompetenten Partners für den Einsatz von Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung.
Iphos IT Solutions hat sich darauf spezialisiert, Versicherungsunternehmen und Finanzdienstleister mit speziellen E-Marketing Lösungen dabei zu unterstützen, ihre Präsenz im Web erfolgreich zu verstärken. Mit dem SEO Improvement Process Cycle konnte Iphos bereits vielen Kunden zu besseren Ranking Positionen und damit auch mehr Zugriffen und Kundenanfragen verhelfen.
(20.6.2012)
Mehr Info: banken.ranking-check.at Iphos
Google+ Games: PopCap und Wooga ziehen sich zurück
Wooga:
Monster World (bereits eingestellt)
Bubble Island (ab 1. Juli)
Diamond Dash (ab 1. Juli)
Bejeweled Blitz
Die Anzahl der Spiele verringert sich damit von 44 auf jetzt (lächerliche) 40 Spiele, wobei sich darunter aber immer noch große Namen wie Disney, Zynga (CityVille) und Rovio (Angry Birds) befinden. Über den Misserfolg der Spiele bei Google+ kann man natürlich nur spekulieren, es dürfte aber grob gesagt an 3 Gründen liegen:
- Die Auswahl an Spielen ist viel zu gering
- Google+ hat ein (gefühlt) völlig anderes Publikum als Facebook
Google über die Energieeffizienz in der Cloud
- US-Unternehmen könnten so 12,3 Milliarden Dollar sparen und 87,5 Millionen Tonnen an CO2 sparen.
Transparency Report gibt Auskunft über Regierungs-Anfragen

Im Government Transparency Report veröffentlicht Google zwar keine Liste von URLs die entfernt werden sollten, sondern gibt – sortiert nach Land – kurze Auszüge und Beispiele für Anfragen an. Die Anfragen gehen von löschen von Weblinks (weltweit) über entfernen von YouTube-Videos (Kanada) bis hin zu Sperrungen von Orkut-Profilen (Brasilien). Aus Deutschland werden 898 Anfragen von Juli bis Dezember gemeldet, und zusätzlich die Sperrung von 70 YouTube-Videos – welche Google allerdings nur in Deutschland gesperrt hat, weltweit sind sie weiter verfügbar.

Noch sehr viel interessanter sind allerdings die Statistiken über die User Data Requests. Diese geben Auskunft darüber welches Land Zugriff zu einem Google-Account bzw. zu bestimmten Informationen aus diesem, gefordert hat. Hier gibt Google sowohl die Anzahl der Anfragen als auch die Anzahl der betroffenen Accounts an und einen durchschnittlichen Prozentwert wieviele Accounts tatsächlich übergeben worden sind an.
Google bestätigt Probleme in Nachrichten App
(6.1.2011, 15:20) Wie berichtet werden von smartphones mit dem Betriebssystem Android 2.2 SMS manchmal an falsche Empfänger versendet. Google hatte offenbar noch vor einigen Tagen das Problem nicht sehr ernst genommen und den Bug als „Priority Medium“ eingestuft.
Nun ist im entsprechenden Blog die Priorität auf „Critical“ hochgesetzt worden und die Entwickler arbeiten offenbar mit Hochdruck an der Behebung. Gestern berichtete ein Google Entwickler, dass man nun zwei Fehler identifiziert habe:
1. In seltenen Fällen sei eine SMS tatsächlich an falsche Absender geschickt worden. Es habe eine Zeit gedauert, bis die Android-Entwickler diesen Fehler nachvollziehen konnten, heißt es.
2. Häufiger kommt anscheinend ein Problem beim Öffnen von Kurznachrichten vor. Anstatt des gewünschten SMS wird ein falsches geöffnet. Dies könne vorallem dann passieren, wen man auf eine vorhandene SMS tippt, während die Nachrichten-App noch am Starten sei.
Wenn der User das Öffnen der ‚falschen‘ Nachricht nicht bemerkt und direkt auf Senden klickt, wird eine falsche SMS verschickt. Auch von diesem Problem seien nicht sehr viele User betroffen, heißt es auf der Android-Website. Aber – zum Glück habe man Fixes für beide Probleme.
Wann ein Update der betroffenen Applikation geschehen wird ist noch offen. In der Zwischenzeit empfehlen die Entwickler vor dem Öffnen einer SMS zu warten, bis die App komplett geladen ist. Vor dem Versenden einer Text-Nachricht wird empfohlen die Richtigkeit des Empfängers zu kontrollieren.
Firefox überholt in Europa den Internet Explorer
Und dann ist es einfach so passiert. Microsoft hat die Browser-Krone verloren, vorerst nur in Europa und auch nur in der Statistik der Marktforscher von Statcount. Laut deren Zahlen war es im Dezember so weit, mit 38,11 Prozent hatte der Firefox erstmalig einen höheren Nutzeranteil als der Internet Explorer mit 37,11 Prozent.
Das klingt wieder nach einer weiteren Siegesmeldung aus dem Mozilla-Reich, aber für etwaige Euphorie besteht keine Veranlassung. Wer sich nämlich die Entwicklung der Anteile näher anschaut, der bemerkt, dass hier im Grunde der Fußkranke den Lahmen bezwungen hat. Microsoft muss im Browsermarkt schon seit langem kontinuierlich Federn lassen, allein im letzten Jahr fiel die Zahl der IE-Freunde in Europa um knapp 7,5 Prozentpunkte. Doch auch für den Firefox sind die Zeiten ungezügelten Wachstums vorbei.
Seinen Höchststand verzeichnete der Open-Source-Browser schon vor über einem Jahr, im Dezember 2009 surften 40,8 Prozent der Europäer damit im Netz. Seitdem sinkt der Anteil langsam, aber stetig. Nur weil der Nutzeranteil des Internet Explorers noch schneller verfällt, liegt der Firefox nun vorn. Lachender Dritter ist Googles Neuentwicklung Chrome. 14,58 Prozent, jeder siebte Surfer, nutzten letzten Monat den Suchmaschinen-Browser.
Die Zahlen von Statcounter geben allerdings nur Auskunft über einen bestimmten Anteil der Internetnutzung. Das liegt an der Datenbasis: Die Daten erfasst das Unternehmen über einen kostenlos verteilten Web-Counter und Trackerdienst auf drei Millionen Web-Seiten. Das kostenlose Werkzeug binden wahrscheinlich eher Privatpersonen und kleine Anbieter, nicht große Unternehmen in ihre Seiten ein. Daher wird Statcounter wohl einen überdurchschnittlich hohen Anteil der Nutzung von kleinen Web-Seiten erfassen. Solche Angebote werden Nutzer nicht unbedingt im Büro aufrufen, eher zu Hause, wenn sie ungestört privat surfen dürfen.
Tatsächlich stehen bei Statcounter die tendenziell eher privat genutzten Konkurrenten zum vor allem im Business-Milieu genutzten Internet Explorer immer ein wenig besser da als beispielsweise bei Net Applications, das tendenziell eher einen "Big-Business-Blick" pflegt. Beide großen Web-Statistiker sind also etwas sehschwach auf einem Auge, ergänzen sich dabei aber prächtig: Die Wahrheit mag irgendwo in der Mitte zu suchen sein. Über die generellen Trends sind sie sich im Übrigen so gut wie immer einig, nur die Gewichtungen fallen anders aus.
Ein wichtiger Hinweis der Leben rettet... ICE (= In Case of Emergency)
Die RTW- und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass beim Verkehrsunfall die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben. Bei verletzten
Personen, die nicht mehr ansprechbar sind, wissen die Einsatzkräfte aber nicht, wer aus den langen Adresslisten zu kontaktieren ist.
Ambulanzfahrer und Notärzte haben also vorgeschlagen, dass jeder in sein Handy-Adressbuch, die im Notfall zu kontaktierende Person unter demselben Pseudo eingibt.
Das international anerkannte Pseudo ist: ICE (= In Case of Emergency). Unter diesem Namen sollte man die Rufnummer der Person eintragen, welche im
Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe anzurufen ist. Sind mehrere Personen zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2, ICE3, usw.
Leicht durchzuführen, kostet nichts, kann aber viel erreichen.
Bitte diese Meldung unbedingt an alle Freunde und Bekannte weiterleiten, damit dieses Verfahren weltweit Anwendung finden wird!
Mit freundlichen Grüßen
Jens Giesen
Stelv. Technischer Leiter
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft
Landesverband Westfalen
Bezirk Witten e.V.
mailto: 2.tl@bez-witten.dlrg.de
Tel. +49 (0)2302 76 01 85
Fax +49 (0)2302 94 41 90
Geschäftsstelle:
DLRG Bezirk Witten e.V.
Schützenstraße 65
58452 Witten
http://www.bez-witten.dlrg.de
Du möchtest Beiträge auf dem Google Info Blog schreiben
Wir freuen uns auf Euch.
Euer Google Blog Team
Google versteigert Display-Werbung
Der Internet-Riese Google startet einen Marktplatz für Bannerwerbung. Mit Hilfe von Doubleclick Ad Exchange können Inhaber von Internetseiten freie Werbeflächen auf ihren Homepages anbieten. Diese sollen dann von Unternehmen und Agenturen für die eigene Werbung gebucht werden. Das Angebot wird in einer Echtzeit-Auktion versteigert, wobei der jeweils Höchstbietende den Zuschlag für die Werbefläche erhält. Das Prinzip besteht darin, eine Plattform zu bieten, die Werbetreibende und Anbieter von Werbeflächen gemeinsam nutzen können.
Konkurrenz für Yahoos Tochtergesellschaft Right Media
Google hat DoubleClick Inc. für 3.2 Milliarden Dollar gekauft. Die Integration soll nun den Konkurrenten Yahoo in Bedrängnis bringen. Yahoo ist mit seiner Plattform Right Media noch der größte Anbieter von Display-Werbung. In Deutschland führt AdScale als Echtzeit-Marktplatz für Onlinewerbung den Markt an. Der Zusammenschluss von Google und Doubleclick wird den Display-Werbemarkt für tausende Werbetreibende und Betreibern von Internetseiten öffnen, die bereits AdWords und AdSense nutzen - den Eckpfeilern von Googles Werbeangebot.
Google Book Settlement So nicht!
Weiterhin Widersprüche im Streit zwischen Google und Apple
Google beteiligt Verlage an Nachrichtenportal
Google lässt E-Books ausdrucken - von Espresso-Maschinen
Aus eigener Kraft hätte Google den Schritt in die Buchläden kaum geschafft. Zu sehr ist das Unternehmen damit beschäftigt, Software zu entwickeln und Inhalte zu aggregieren. Als Partner hat sich das Internetunternehmen deshalb den Druckmaschinenhersteller On Demand Books
ausgesucht. Die Firma bietet mit der Espresso Book Machine bereits seit einigen Jahren ein System an, das Bücher direkt im Laden Kundenwunsch ausdruckt.
Druckdaten werden dem System online über das sogenannte EspressNet zugespielt. Über dieses Bücher-Netzwerk stehen Nutzern der Espresso-Druckmaschine schon jetzt fast 800.000 geschützte Titel bereit. Außerdem, so On Demand Books, habe man Zugriff auf einen Pool von 1,5 Millionen Public-Domain-Titeln.
Reichlich Auswahl also, doch Dane Neller, Chef von On Demand Books, bezeichnet den Vertragsschluss mit Google trotzdem als "einschneidendes Ereignis" für seine Firma. Immerhin erhält er so Zugriff auf Hunderttausende oft längst vergriffene Titel. Vorerst beschränkt sich das so erreichbare Portfolio allerdings auf Bücher, deren Copyright nach US-Recht bereits abgelaufen ist. Nach amerikanischer Gesetzgebung zählen dazu derzeit alle Bücher, die vor 1923 erstmals publiziert wurden. Klassiker also.
Billiger Buchdruck
"So wird der Kreis geschlossen", sagte Google-Sprecherin Jennie Johnson anlässlich der Vorstellung des Projekts. "Dies wird es den Menschen ermöglichen, sich ein Exemplar eines Buches zu besorgen, auch wenn es davon nur noch ein oder zwei oder womöglich gar keine Originale mehr in den Bibliotheken des Landes gibt", schwärmte Johnson. Googles Digitalisierung von Büchern ist umstritten. Kritiker werfen Google vor, die Wünsche mancher Urheber systematisch zu missachten.
Während derartige Versuche normalerweise kaum bezahlbar wären, sollen die via Espresso-Maschine ausgedruckten Wälzer ausgesprochene Low-Budget-Bücher werden. On Demand Books empfiehlt einen Verkaufspreis von acht Dollar pro Buch, weniger also als die meisten herkömmlichen Wälzer kosten. Von diesem Bruttoerlös geht je ein Dollar an On Demand Books und Google.
Den Rest kann sich der Buchhändler in die Taschen stopfen, zumindest für kurze Zeit. Denn eigentlich werden die Einnahmen benötigt, um Anschaffungs-, Schulungs- und Betriebskosten der Druckmaschine zu decken. Etwa 5000 Bücher pro Jahr solle man schon absetzen können, um das Gerät rentabel betreiben zu können, heißt es beim Hersteller. Empfohlen wird ein Umsatz von 10.000 Exemplaren im Jahr. Und entdeckt man einen Bestseller in Googles digitaler Büchersammlung, schafft das Maschinchen auch bis zu 60.000 Exemplare.
Google-Webbrowser Chrome 3
Mehr Speed, mehr Farbe
Googles Chrome-Entwickler sind fleißige Kerlchen - und sie lassen es die Welt wissen. Hüllen andere Browserhersteller meist ein Tuch des Schweigens über neue Entwicklungen und Funktionen, ist das bei Chrome anders. Jedes Update wird sofort veröffentlicht, für all jene, die mutig genug sind, sich an den oft noch wackeligen und gerne mal abstürzenden Zwischenversionen zu versuchen. Da wundert es nicht, dass der am Dienstagabend veröffentlichten Version 3.0.195.21 insgesamt 51 Entwicklerversionen, 21 Betas und 15 sogenannte stabile Updates vorausgingen, seit ihr Vorläufer im August publiziert wurde.
Während die Hersteller dieser Programme ihren Browsern allerdings nur maximal einmal pro Jahr eine neue Versionsnummer spendieren, wenn reichlich neue Funktionen hinzuprogrammiert worden sind, geht Google hier etwas großzügiger zu Werke, lässt die Versionszählung binnen eines Jahres um zwei Zähler nach oben klettern. Firefox brauchte von den ersten Vorversionen bis zur 3.0 noch geschlagene sechs, Opera und Netscape immerhin drei Jahre. Aber Google ist (wie Microsoft, die beim Internet Explorer auch nur zwölf Monate bis zur 3.0 brauchten) halt ein schnelles Unternehmen.
Auf den ersten Blick hat sich bei Chrome nicht viel getan. Die optische Erscheinung jedenfalls unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht von den Vorgängern, die Neuerungen scheinen eher unter der Haube zu liegen.
Bildchen als Bookmarks
Doch der Schein trügt. Natürlich wurde am Unterbau des Webseitenprogramms reichlich geschraubt. Tatsächlich hat sich aber auch die optische Aufbereitung geändert, wie ein Blick auf die Tab-Seite des Browsers zeigt, die man auch als Startseite definieren kann, auf der die wichtigsten Bookmarks als Icons versammelt sind.
Die Idee, häufig benutzte Bookmarks nicht einfach als Liste, sondern als schnell anklickbare Symbole abzulegen, setzt sich bei Browsern zunehmend durch. Chrome kann das seit der ersten Version, Opera auch schon eine Weile und Safari ebenfalls. Googles Browser legt jetzt ein wenig nach, indem er dem Anwender mehr Selbstbestimmung bei der Gestaltung der visuellen Bookmarks zugesteht.
Der Nutzer darf entscheiden
Dafür wurde die Tab-Seite ein wenig umgestaltet und um Funktionen ergänzt, die es erlauben, die Bookmarks nach Lust und Laune selbst zu sortieren. Bisher hat Chrome hier einfach die am häufigsten angesurften Seiten abgelegt. Jetzt kann man selbst bestimmen, was dort zu liegen kommt und vor allem, was dort liegen bleibt. Mit einer virtuellen Nadel lassen sich Bookmarks quasi an Ort und Stelle festnageln - oder via Schließfeld von der Seite entfernen.
Einschränkend wirkt nur die Begrenzung auf maximal acht Bookmarksymbole auf der Tab-Seite. Safari erlaubt hier mehr Flexibilität, lässt den Anwender durch Wahl der Symbolgröße bis zu 24 solcher Schnellstart-Symbole unterbringen.
Kleine Symbole und große Themen
Ein klein wenig Kosmetik haben die Entwickler auch der sogenannten Omnibox gegönnt. Das Eingabefeld, in das man sowohl Webadressen als auch Suchanfrage eintippen kann, zeigt ihre Vorschläge jetzt mit kleinen Symbolen markiert an. So soll man in der Auswahlliste schneller erkennen, was reine Suchanfragen, was konkrete Weblinks und was bereits angesurfte Seiten sind.
Die, wenn man sie benutzt, wohl sichtbarste Neuerung in Chrome 3 dürfte die Einführung so genannter Themes, also Themen, sein. Genau wie man es von Handys kennt, lässt sich das Erscheinungsbild des Browsers damit an den eigenen Geschmack anpassen - bei den meisten Web-Programmen, die so etwas möglich machen, heißt so etwas "Skins". Während Themes bei Mobiltelefonen aber meist als Kombination aus Hintergrundbildern, Klingeltönen und anderen Eigenschaften aufgebaut sind, beschränken sich Chrome-Themes darauf, das Hintergrundbild im Browserfenster zu ändern. Muss man nicht mögen, kann man aber. Google stellt bereits knapp 30 Themes bereit, will in Kürze weitere folgen lassen. Opera geht da weiter, bietet derzeit 37 Skins, die den Rahmen des Programms selbst verändern, bis hin zu den Funktionen tragenden Icons.
Als wichtiger mag man die weitere Integration von HTML 5 in den Browser sehen. So kennt Chrome 3 jetzt den Video-"Tag" (ein Tag ist eine Markierung) aus der neuen Webseitensprache. Damit ist es möglich, Videos ohne Umweg über Technologien wie Flash in Webseiten einzubinden, mit interaktiven Elementen zu verbinden. Auf diese Weise kann man etwa ein Video einbinden, das nur dann zu Spielen beginnt, wenn man die Maus darüber zieht. Eine hübsche Sache und zukunftssicher auch, derzeit aber werden solche Methoden im Web kaum genutzt.
Speeeeeeeed
Andere Web-Techniken wie Javascipt und Ajax werden dagegen umso intensiver genutzt, um beispielsweise Internetanwendungen wie Google Maps oder Google Mail zu realisieren. Genau solche Anwendungen sollen nun schneller werden. Begeisterte schon die erste Version des Google-Browsers durch ihre Geschwindigkeit, hat die aktuelle Variante in dieser Hinsicht noch einmal kräftig zugelegt. Um bis zu 150 Prozent sei die Verarbeitung von Javascript gegenüber der ersten Beta-Version verbessert worden, behauptet Google. Gemessen an der Version 2 sei immer noch ein Geschwindigkeitszuwachs von 25 Prozent zu vermelden.
Mag sein. Im Test sind 25 Prozent mehr Speed kaum spürbar. In Benchmarks, also Testprogrammen, zeigt sich Chrome dagegen von seiner besten Seite: Im Webbrowser-Geschwindigkeitsvergleich Peacekeeper lässt er die Konkurrenz, zumindest auf unserem Testsystem, locker hinter sich.
Dieses Testsystem allerdings wird bereits mit Windows 7 betrieben, mit dem kommenden Windows also, und damit scheint Chrome keine Probleme zu haben. Mit Linux und Mac tun sich die Entwickler dagegen weiterhin schwer. Dabei könnten gerade die Anwender dieser Betriebssysteme kräftig dazu beitragen, Chromes Marktposition zu stärken. Wohl auch deshalb hat man sich vorgenommen, zumindest die Mac-Version noch vor Jahresende zu veröffentlichen, wie Sundar Pichai, Google Product Management Vice President, erklärt.
Wohl auch, weil man diese Kundschaft bei Google als wechselwilliger einschätzt als Windows-User, habe man sich vorgenommen, Chromes Marktanteil im kommenden Jahr zu verdoppeln. "Wenn wir zum zweiten Jahrestag nicht wenigstens fünf Prozent haben, werde ich außerordentlich enttäuscht sein", sagte Chrome-Chefentwickler Linus Upson der Nachrichtenagentur Reuters und hängt die Messlatte noch höher. Bis zum dritten Jahrestag will er bereits zehn Prozent Marktanteil für Chrome reklamieren können.
Und die wird er auch brauchen. Schließlich entwickelt Google bereits ein PC-Betriebssystem auf Chrome-Basis - und das wird sich nur verbreiten können, wenn sich Chrome bereits als Browser eine breite Basis geschaffen hat.
Favorite Search
Favorite Search die neue Suma im Web basierend auf dem Adsense Click Programm erstellt für ein Internetcafe als Startseite.
Google O3D: Internet dreidimensional
O3D, so der Name des kleinen Zusatzprogramms, basiert auf JavaScript und soll auch auf Low-End-Rechnern problemlos 3D-Grafiken rendern können. Noch befindet sich O3D in der Erprobungs-Phase, doch schon bald könnte es Applikationen wie Google Earth in den Browser bringen oder den Markt für Browser-Spiele umkrempeln. Aber auch traditionelle Informationen wie zum Beispiel Diagramme lassen sich mit O3D völlig neu aufbereiten.
Google Chrome für Linux ist unterwegs
Die Software trägt derzeit den Namen Chromium und exisitiert offiziell als Google Chrome für Linux noch nicht. Ubuntu-Anwender können eine Pre-Alpha-Variante jedoch installieren und Probe fahren.
Laut Downloadsquad.com läuft das Programm unter Linux genauso schnell und geschmeidig, wie es dies unter Windows tut. Allerdings funktionieren einige wichtige Funktionen noch nicht, wie zum Beispiel Tab- und Lesezeichenzeile und das Optionen-Menü.
Ubuntu-Anwender können nun eine erste Version via Paket-Manager installieren. Dazu müssen Benutzer lediglich die beiden Repositories: deb http://ppa.launchpad.net/chromium-daily/ppa/ubuntu intrepid main und deb-src http://ppa.launchpad.net/chromium-daily/ppa/ubuntu intrepid main aufnehmen (für 8.10). Alternativ lässt sich die Software auch für 8.04 und 9.04 beziehen. Hierzu ist lediglich das intrepid gegen hardy (für 8.04) oder jaunty (für 9.04) auszutauschen. Danach können Sie Chromium mittels der bekannten Paketmanager einspielen. (jdo)
Google Mail: Rettung für vorschnelle Schreiber
Suchmaschinen-Anbieter Google hat eine neue Funktion in seinen E-Mail-Dienst Google Mail integriert. Mit "Undo Send", das sich über die Labs-Einstellungen aktivieren lässt, wird dem Nutzer ein 5-Sekunden-Zeitfenster gewährt, um das Verschicken einer Mail abzubrechen.
Ist die Funktion aktiviert, wird der Nutzer nach einem Klick auf "Senden" in den Posteingang umgeleitet. Dort erscheint in einem gelben Kasten neben dem Hinweis "Ihre Nachricht wurde gesendet", nun auch das Wort "Undo". Wird der Link binnen 5 Sekunden gedrückt, wird der Versand der Nachricht abgebrochen und die Mail im Editor aufgerufen.
"Undo Mail" lässt sich über die Labs-Einstellungen aktivieren. Dazu müssen Nutzer aus Deutschland zuerst ihre Google-Mail-Systemsprache auf Englisch umstellen. Daraufhin erscheint im Menü "Settings" der Reiter "Labs". Nach der Auswahl der gewünschten Funktion kann die Sprache wieder auf Deutsch umgestellt werden. (mgb) Quelle



