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Google O3D: Internet dreidimensional

Fotostrecke: O3D - Google macht das Web dreidimensional

O3D: Dieses Bild wurde im Browser als komplett frei begehbare 3D-Insel berechnet.

In den Google Laboren wird zur Zeit unermüdlich gewerkelt: Nach einer neuen Suchoption für die Bildersuche und einer Timeline für die Nachrichten-Suche stellte der Suchmaschinen-Betreiber nun ein Plug-in für Windows und Mac vor, das dreidimensionale Webseiten ermöglichen soll.

O3D, so der Name des kleinen Zusatzprogramms, basiert auf JavaScript und soll auch auf Low-End-Rechnern problemlos 3D-Grafiken rendern können. Noch befindet sich O3D in der Erprobungs-Phase, doch schon bald könnte es Applikationen wie Google Earth in den Browser bringen oder den Markt für Browser-Spiele umkrempeln. Aber auch traditionelle Informationen wie zum Beispiel Diagramme lassen sich mit O3D völlig neu aufbereiten.



Google Chrome für Linux ist unterwegs

Offiziell existiert das Programm noch nicht...

Die Software trägt derzeit den Namen Chromium und exisitiert offiziell als Google Chrome für Linux noch nicht. Ubuntu-Anwender können eine Pre-Alpha-Variante jedoch installieren und Probe fahren.
Laut Downloadsquad.com läuft das Programm unter Linux genauso schnell und geschmeidig, wie es dies unter Windows tut. Allerdings funktionieren einige wichtige Funktionen noch nicht, wie zum Beispiel Tab- und Lesezeichenzeile und das Optionen-Menü.
Ubuntu-Anwender können nun eine erste Version via Paket-Manager installieren. Dazu müssen Benutzer lediglich die beiden Repositories: deb http://ppa.launchpad.net/chromium-daily/ppa/ubuntu intrepid main und deb-src http://ppa.launchpad.net/chromium-daily/ppa/ubuntu intrepid main aufnehmen (für 8.10). Alternativ lässt sich die Software auch für 8.04 und 9.04 beziehen. Hierzu ist lediglich das intrepid gegen hardy (für 8.04) oder jaunty (für 9.04) auszutauschen. Danach können Sie Chromium mittels der bekannten Paketmanager einspielen. (jdo)

Google Mail: Rettung für vorschnelle Schreiber



Suchmaschinen-Anbieter Google hat eine neue Funktion in seinen E-Mail-Dienst Google Mail integriert. Mit "Undo Send", das sich über die Labs-Einstellungen aktivieren lässt, wird dem Nutzer ein 5-Sekunden-Zeitfenster gewährt, um das Verschicken einer Mail abzubrechen.

Ist die Funktion aktiviert, wird der Nutzer nach einem Klick auf "Senden" in den Posteingang umgeleitet. Dort erscheint in einem gelben Kasten neben dem Hinweis "Ihre Nachricht wurde gesendet", nun auch das Wort "Undo". Wird der Link binnen 5 Sekunden gedrückt, wird der Versand der Nachricht abgebrochen und die Mail im Editor aufgerufen.

"Undo Mail" lässt sich über die Labs-Einstellungen aktivieren. Dazu müssen Nutzer aus Deutschland zuerst ihre Google-Mail-Systemsprache auf Englisch umstellen. Daraufhin erscheint im Menü "Settings" der Reiter "Labs". Nach der Auswahl der gewünschten Funktion kann die Sprache wieder auf Deutsch umgestellt werden.
(mgb) Quelle

Die Welt ist Google

Buchsuche Quelle
"Strategisches Investment" und "Win-win-Situation" - wie sich die weltgrößte Suchmaschine unaufhaltsam Bücher einverleibt.


Der Größte hat gut lachen. Die Suchmaschinenfirma Google hat gerade, am Mittwochabend, eine Telefonkonferenz mit einigen europäischen Journalisten veranstaltet. Aus der Zentrale in Kalifornien zugeschaltet waren unter anderen der Direktor der Online-Buchsuche, die seit dem Jahr 2004 Millionen von Büchern aus amerikanischen und europäischen Bibliotheken und Verlagen in das Google-Universum inkorporiert hat, sowie der Chefjurist des Unternehmens für Urheberrechtsfragen.

Als nun aus dem alten Europa gefragt wurde: "Werden Sie eigentlich mit der Buchsuche jemals Geld verdienen?", da knackte es kurz in den transatlantischen Leitungen, und dann schallte von den jungen Managern in Mountain View bei Santa Clara ein lautes, helles Gelächter herüber.

Dieses Lachen gilt der Tatsache, dass, wer so fragt, nach Auffassung der Macher das Google-Prinzip gar nicht verstanden hat. Denn gewiss versieht Google die Treffer aus neuen, also urheberrechtlich geschützten Büchern - die deswegen nur in Ausschnitten angezeigt werden - mit Werbe-Links, also Anzeigen, und profitiert auch von der Kooperation mit den Verlagen und den Online-Buchhändlern, zu denen die Nutzer zum Kauf des gesamten Buches weitergeleitet werden, ob nun der Print-Version oder bald auch des E-Books.

Das ist das sogenannte Partnerprogramm, an dem inzwischen über 20.000 Verlage aus aller Welt teilnehmen. Aber ist schon hier der Aufwand des Scannens und Durchsuchbarmachens nach Auskunft von Google größer als die Einnahmen, so gilt dies ganz sicher für die Millionen von urheberrechtsfreien, also komplett zugänglichen älteren Büchern, die aus den Beständen von Bibliotheken eingelesen werden: Bei Treffern aus diesen Büchern schaltet Google keine Werbung; die Kosten des Projekts müssen immens sein, auch wenn Google keine Zahlen nennt.
Alles ganz einfach

Die Buchsuche mag also für sich genommen derzeit nicht profitabel sein, aber nach dem Google-Prinzip muss sie es auch nicht sein: Google ist insgesamt einfach derart riesig, dass sich das Scannen von Büchern schon allein zu dem Zweck rechnet, dass sich die Qualität und Vielfalt der Suchergebnisse dadurch erhöht - und man deswegen bei Google sucht und nicht irgendwo anders, was wiederum das Inserieren bei Google attraktiver macht. Daher sprechen die Manager der Buchsuche von einem "strategischen Investment", das "einfach" aus der Mission folge, "sämtliche Informationen der Welt online verfügbar zu machen". Google will sich schlicht auf allen Feldern des Wissens betätigen - jetzt auch verstärkt im Nachrichtengeschäft.

Solche Internet-Polymathie wäre für Google und die Buchbranche, die auf diese Weise neue Vertriebswege gewinnt, ein "Win-win" - wäre da nicht das Problem, dass die Inhaber der Urheberrechte nicht vor dem Einscannen der Bücher um Erlaubnis gefragt wurden, sondern nur nachträglich Einspruch erheben dürfen. Den Vergleich, den kürzlich US-Verleger und -Autoren mit Google geschlossen haben und über den ein New Yorker Gericht am 5. Mai befinden will, wollen die europäischen Rechteinhaber nicht unbesehen hinnehmen. Ein Hauptstreitpunkt sind die vergriffenen, also nicht mehr lieferbaren Bücher, die noch dem Urheberrecht unterliegen.

Google versicherte jetzt, man sei mit allen relevanten europäischen Organisationen von Rechte-Inhabern im Gespräch. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sagte jedoch der SZ, mit ihm, dem Verband der deutschen Verlage, habe Google noch keine Gespräche in dieser Sache aufgenommen. Vielleicht sieht man sich im Mai vor Gericht wieder.

Leitender Android-Entwickler verlässt Google

Das US-amerikanische Unternehmen Coupons Inc. hat den Google-Manager Steve Horowitz verpflichtet. Der 41 Jahre alte Horowitz hatte das Entwicklungsteam geleitet, das die Plattform und das mobile Betriebssystem Android hervorbrachte. Horowitz soll bei Coupons als Chief Technology Officer die Entwicklungsarbeit, das Produktmanagement und die Technik beaufsichtigen, heißt es in einer Mitteilung.
Online-Portale können mit Hilfe von Coupons Inc. Rabattmarken und Einkaufsgutscheine anbieten, die die Nutzer wiederum bei Coupons.com ausdrucken können, um sie in einem Geschäft einzulösen. Zu den Unternehmen, die diese Dienste nutzen, gehören Johnson & Johnson, General Mills, Kimberly-Clark, Kraft Foods und Clorox. Die Website wird nach Angaben des Unternehmens monatlich von 14 Millionen Nutzern aufgesucht.

Horowitz war drei Jahre mit der Android-Entwicklung bei Google beschäftigt, vorher neun Jahre bei Microsoft tätig und dort für IPTV, die Windows Media Center Edition, UltimateTV, Dishplayer und WebTV zuständig. Seine Laufbahn hatte Horowitz bei Apple angefangen, wo er sechs Jahre an der Entwicklung von Macintosh-Produkten beteiligt war. Auch nahm Horowitz eine Schlüsselstellung bei Be Inc. in der Entwicklung des Multimediabetriebssystems BeOS ein.

Im Dezember hatte Google-Manager Dipchand Nishar, der dort unter anderem mitverantwortlich für den Aufbau des Mobil-Geschäfts war, das Unternehmen in Richtung des Social Networks LinkedIn verlassen. Für Horowitz schien nun, gut ein Jahr nach der Vorstellung von Android, die Zeit gekommen, andere Wege zu gehen. Coupons Inc. weise gerade in dieser ökonomisch schwierigen Zeit gute Wachstumsmöglichkeiten auf, wie er laut Wall Street Journal sagte. Coupons plane in nächster Zeit 40 Neueinstellungen.

Google Friend Connect soll Webseiten sozialer machen

Dienst macht Blogs und Websites zu OpenSocial-Containern

Mit ein paar Codeschnipseln sollen Webmaster ihre Seiten dank Googles Friend Connect um soziale Funktionen ergänzen können. Google Friend Connect verbindet OpenID, OpenAuth und OpenSocial miteinander, kann aber ohne Programmierkenntnisse eingesetzt werden.
Seit Mai 2008 steht Friend Connect im Rahmen eines geschlossenen Betatests bereit, in den letzten Tagen startete der Dienst als offene Beta. Er stellt Widgets zur Verfügung, die Website-Betreiber und Blogger in ihre Sites integrieren können, um ihren Nutzern eine Vernetzung untereinander zu ermöglichen.

Nutzer können sich über die Widgets bei einer Website mit ihrem Google-, Yahoo-, AIM- oder OpenID-Account anmelden und dann beispielsweise Kommentare und Bewertungen sowie das eigene Profil hinterlassen.

Video: Goole Friend Connect

Google will mit Friend Connect ein offenes soziales Web schaffen und setzt daher auf offene Standards wie OpenID und OAuth. Die einzelnen Widgets können mit Hilfe von OpenSocial realisiert werden. Wer also Google Friend Connect auf seiner Seite einbindet, macht diese zugleich zu einem OpenSocial-Container. Quelle-Link

Online Festplatte von Google

Derzeit wird bei der Suchmaschine Google an einem neuen Service für User getüftelt. Es soll eine Online Festplatte bereitgestellt werden, um Daten auf dieser Speichern zu können. Für einen monatlichen Festbetrag können Kunden den Speicherplatz im Internet nutzen. Duch Kennwörter soll die Festplatte geschützt werden um die gespeicherten Daten weltweit abrufen zu können. Dieser Dienst könnte sich am Markt etablieren. Denn die Datensicherung ist für Computernutzer sehr wichtig. Noch gibt es keine offiziellen Berichte wie der Service aussehen könnte. Es ist aber sicher, dass an einer Online-Festplatte gearbetet wird.

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