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Google versteigert Display-Werbung

Google will sein Online-Werbeangebot weiter ausbauen. Mit dem Marktplatz Doubleclick Ad Exchange sollen Werbetreibende in Echtzeit auf freie Werbeflächen auf Homepages bieten können. Google könnte damit seinen Konkurrenten Yahoo in Bedrängnis bringen.

Der Internet-Riese Google startet einen Marktplatz für Bannerwerbung. Mit Hilfe von Doubleclick Ad Exchange können Inhaber von Internetseiten freie Werbeflächen auf ihren Homepages anbieten. Diese sollen dann von Unternehmen und Agenturen für die eigene Werbung gebucht werden. Das Angebot wird in einer Echtzeit-Auktion versteigert, wobei der jeweils Höchstbietende den Zuschlag für die Werbefläche erhält. Das Prinzip besteht darin, eine Plattform zu bieten, die Werbetreibende und Anbieter von Werbeflächen gemeinsam nutzen können.

Google wird die Mechanik seiner bisherigen Vermarktungsmodelle AdWords und AdSense (siehe Kasten links oben) in das neue System einbauen und beide Plattformen verbinden. Damit sollen Werbetreibende eine größere Reichweite erlangen. AdSense bietet den Betreibern von Internetseiten schon länger an, freie Werbeflächen mit zum Umfeld passenden Text- und Banneranzeigen zu füllen und den Besitzer dann an den Umsätzen zu beteiligen.

Konkurrenz für Yahoos Tochtergesellschaft Right Media

Google hat DoubleClick Inc. für 3.2 Milliarden Dollar gekauft. Die Integration soll nun den Konkurrenten Yahoo in Bedrängnis bringen. Yahoo ist mit seiner Plattform Right Media noch der größte Anbieter von Display-Werbung. In Deutschland führt AdScale als Echtzeit-Marktplatz für Onlinewerbung den Markt an. Der Zusammenschluss von Google und Doubleclick wird den Display-Werbemarkt für tausende Werbetreibende und Betreibern von Internetseiten öffnen, die bereits AdWords und AdSense nutzen - den Eckpfeilern von Googles Werbeangebot.

Google Book Settlement So nicht!

Nun hat auch das amerikanische Justizministerium seine Bedenken gegenüber dem Google Book Settlement kundgetan. Das Bundesgericht, das Anfang Oktober über die Gesetzmäßigkeit des Vergleichs zu entscheiden hat, solle ihn zurückweisen. Zum ersten Mal haben Amerikas oberste Rechtspfleger damit in den Streit um den angestrebten Vergleich zwischen Google und Vertretern von Autoren und Verlegern eingegriffen.Das Justizministerium, das seine Untersuchung als noch nicht abgeschlossen bezeichnet, macht sich vor allem Sorge um den Wettbewerb, den Google dank der Erlaubnis, Millionen von nicht mehr erhältlichen Büchern in digitaler Form anzubieten, wohl durch seine „de facto exklusive Rechte“ beherrschen würde. Gleichwohl wird der Hoffnung Ausdruck verliehen, die beteiligten Parteien könnten den Vergleich so abändern, dass er bestehende Kartell- und Urheberrechtsgesetze nicht länger verletzte. Google und seine Vergleichspartner haben sich schon bereiterklärt, auf die Bedenken des Justizministeriums einzugehen.

Weiterhin Widersprüche im Streit zwischen Google und Apple

Im Streit um die Aussperrung des Telefondienstes Google Voice aus dem App Store bleiben die Fronten verhärtet: In einem Schreiben an die US-Regulierungsbehörde FCC beklagte sich Google, Apple habe die Aufnahme abgelehnt. Dem widersprach der iPhone-Hersteller mit dem Argument, man prüfe das Programm weiterhin wegen einiger Bedenken, da das Programm die Nutzeroberfläche und Kernfunktionen des iPhone verändere.Auf Wunsch von Google waren in der veröffentlichten Stellungnahme an die FCC allerdings einige Details geschwärzt. Unter Hinweis auf die Informationsfreiheit mehrerer Seiten hat die FCC sie nun als PDF-Dokument in vollem Umfang veröffentlicht. Demnach habe Apples Vizepräsident fürs weltweite Marketing, Phil Schiller, am 7. Juli Googles Vice President of Engineering & Research, Alan Eustace, darüber informiert, dass der iPhone-Hersteller die bereits am 27. Februar beantragte Aufnahme des Google-Dienstes in den App Store aus den genannten Gründen abgelehnt habe. Laut US-amerikanischen Medien widersprach Apple dieser Darstellung erneut am gestrigen Freitag und beharrte auf der Position, man habe die Anwendung nicht ausgesperrt und werde weiter mit Google diskutieren.

Google beteiligt Verlage an Nachrichtenportal

Hamburg. Google hat ein neues Nachrichtenportal namens "Fast Flip" gestartet, mit dem sich Angebote von Sendern und Verlagen besonders schnell aufrufen lassen. Bisher gibt es unter http://fastflip.googlelabs.com nur Nachrichten englischsprachiger Anbieter wie der "Washington Post", der "New York Times", "Newsweek" oder der BBC. "Wenn sich auch deutsche Anbieter dafür interessieren, werden wir mit ihnen reden", sagt ein Google-Sprecher. Die Werbeeinnahmen, die "Fast Flip" erzielt, kommen auch den Verlagen zugute. Wie hoch ihr Anteil ist, will der Sprecher nicht verraten. In Branchenkreisen heiß es jedoch, dass wie bei Googles Werbeangebot AdSense zwei Drittel der Einnahmen an Inhalte-Anbieter gehen.

Google lässt E-Books ausdrucken - von Espresso-Maschinen

Googles Bibliothek wächst unaufhaltsam. Seit das Unternehmen begonnen hat, Bücher zu digitalisieren, sind bereits Millionen Werke per Scanner in Bits und Bytes umgewandelt worden. Jetzt sollen einige davon wieder zurück in die reale Welt gebracht werden - mit Druckmaschinen in Buchläden.

Aus eigener Kraft hätte Google den Schritt in die Buchläden kaum geschafft. Zu sehr ist das Unternehmen damit beschäftigt, Software zu entwickeln und Inhalte zu aggregieren. Als Partner hat sich das Internetunternehmen deshalb den Druckmaschinenhersteller On Demand Books

ausgesucht. Die Firma bietet mit der Espresso Book Machine bereits seit einigen Jahren ein System an, das Bücher direkt im Laden Kundenwunsch ausdruckt.

Besonders viel Geduld soll man dafür nicht aufbringen müssen. Ein 300-Seiten Buch schaffe die bis zu 900 Kilo schwere Schnelldruckmaschine in weniger als fünf Minuten, so der Hersteller - inklusive Bindung. Bevor es soweit ist, müssen interessierte Buchhändler allerdings erst einmal ihr Konto plündern. Der Hersteller bietet das System in verschiedenen Ausbaustufen zu Preisen zwischen 75.000 und 100.000 Dollar (51.000 bis 68.000 Euro) an.

Druckdaten werden dem System online über das sogenannte EspressNet zugespielt. Über dieses Bücher-Netzwerk stehen Nutzern der Espresso-Druckmaschine schon jetzt fast 800.000 geschützte Titel bereit. Außerdem, so On Demand Books, habe man Zugriff auf einen Pool von 1,5 Millionen Public-Domain-Titeln.

Reichlich Auswahl also, doch Dane Neller, Chef von On Demand Books, bezeichnet den Vertragsschluss mit Google trotzdem als "einschneidendes Ereignis" für seine Firma. Immerhin erhält er so Zugriff auf Hunderttausende oft längst vergriffene Titel. Vorerst beschränkt sich das so erreichbare Portfolio allerdings auf Bücher, deren Copyright nach US-Recht bereits abgelaufen ist. Nach amerikanischer Gesetzgebung zählen dazu derzeit alle Bücher, die vor 1923 erstmals publiziert wurden. Klassiker also.

Billiger Buchdruck

"So wird der Kreis geschlossen", sagte Google-Sprecherin Jennie Johnson anlässlich der Vorstellung des Projekts. "Dies wird es den Menschen ermöglichen, sich ein Exemplar eines Buches zu besorgen, auch wenn es davon nur noch ein oder zwei oder womöglich gar keine Originale mehr in den Bibliotheken des Landes gibt", schwärmte Johnson. Googles Digitalisierung von Büchern ist umstritten. Kritiker werfen Google vor, die Wünsche mancher Urheber systematisch zu missachten.

Während derartige Versuche normalerweise kaum bezahlbar wären, sollen die via Espresso-Maschine ausgedruckten Wälzer ausgesprochene Low-Budget-Bücher werden. On Demand Books empfiehlt einen Verkaufspreis von acht Dollar pro Buch, weniger also als die meisten herkömmlichen Wälzer kosten. Von diesem Bruttoerlös geht je ein Dollar an On Demand Books und Google.

Den Rest kann sich der Buchhändler in die Taschen stopfen, zumindest für kurze Zeit. Denn eigentlich werden die Einnahmen benötigt, um Anschaffungs-, Schulungs- und Betriebskosten der Druckmaschine zu decken. Etwa 5000 Bücher pro Jahr solle man schon absetzen können, um das Gerät rentabel betreiben zu können, heißt es beim Hersteller. Empfohlen wird ein Umsatz von 10.000 Exemplaren im Jahr. Und entdeckt man einen Bestseller in Googles digitaler Büchersammlung, schafft das Maschinchen auch bis zu 60.000 Exemplare.

Google-Webbrowser Chrome 3

Mehr Speed, mehr Farbe

Inflation der Versionsnummern bei Google: Nach nur einem Jahr hat Google bereits die dritte Version des Webbrowsers Chrome veröffentlicht - und verspricht eine schönere Optik, mehr Geschwindigkeit und weitere Updates noch vor dem Jahresende. SPIEGEL ONLINE hat die neue Version schon ausprobiert.

Googles Chrome-Entwickler sind fleißige Kerlchen - und sie lassen es die Welt wissen. Hüllen andere Browserhersteller meist ein Tuch des Schweigens über neue Entwicklungen und Funktionen, ist das bei Chrome anders. Jedes Update wird sofort veröffentlicht, für all jene, die mutig genug sind, sich an den oft noch wackeligen und gerne mal abstürzenden Zwischenversionen zu versuchen. Da wundert es nicht, dass der am Dienstagabend veröffentlichten Version 3.0.195.21 insgesamt 51 Entwicklerversionen, 21 Betas und 15 sogenannte stabile Updates vorausgingen, seit ihr Vorläufer im August publiziert wurde.

Dass Google ausgerechnet jetzt für seinen Browser trommelt, eine neue Version auf das Publikum loslässt, soll offenbar daran erinnern, dass der Browser des Internet-Unternehmens vor fast genau einem Jahr erstmals öffentlich gezeigt wurde, nachdem zuvor bereits zwei Jahre Entwicklungsarbeit in die Software eingeflossen waren. Der anfänglichen Begeisterung im Netz für Googles Projekt folgte freilich ein nur langsamer Ausbau der Marktanteile. Nachdem Chrome sich quasi vom Start weg etwa ein Prozent vom Browsermarkt sichern konnte, liegt er jetzt mit etwa 2,8 Prozent irgendwo zwischen Safari und dem ebenfalls kürzlich aufgefrischten Opera.

Während die Hersteller dieser Programme ihren Browsern allerdings nur maximal einmal pro Jahr eine neue Versionsnummer spendieren, wenn reichlich neue Funktionen hinzuprogrammiert worden sind, geht Google hier etwas großzügiger zu Werke, lässt die Versionszählung binnen eines Jahres um zwei Zähler nach oben klettern. Firefox brauchte von den ersten Vorversionen bis zur 3.0 noch geschlagene sechs, Opera und Netscape immerhin drei Jahre. Aber Google ist (wie Microsoft, die beim Internet Explorer auch nur zwölf Monate bis zur 3.0 brauchten) halt ein schnelles Unternehmen.

Auf den ersten Blick hat sich bei Chrome nicht viel getan. Die optische Erscheinung jedenfalls unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht von den Vorgängern, die Neuerungen scheinen eher unter der Haube zu liegen.

Bildchen als Bookmarks

Doch der Schein trügt. Natürlich wurde am Unterbau des Webseitenprogramms reichlich geschraubt. Tatsächlich hat sich aber auch die optische Aufbereitung geändert, wie ein Blick auf die Tab-Seite des Browsers zeigt, die man auch als Startseite definieren kann, auf der die wichtigsten Bookmarks als Icons versammelt sind.

Die Idee, häufig benutzte Bookmarks nicht einfach als Liste, sondern als schnell anklickbare Symbole abzulegen, setzt sich bei Browsern zunehmend durch. Chrome kann das seit der ersten Version, Opera auch schon eine Weile und Safari ebenfalls. Googles Browser legt jetzt ein wenig nach, indem er dem Anwender mehr Selbstbestimmung bei der Gestaltung der visuellen Bookmarks zugesteht.

Der Nutzer darf entscheiden

Dafür wurde die Tab-Seite ein wenig umgestaltet und um Funktionen ergänzt, die es erlauben, die Bookmarks nach Lust und Laune selbst zu sortieren. Bisher hat Chrome hier einfach die am häufigsten angesurften Seiten abgelegt. Jetzt kann man selbst bestimmen, was dort zu liegen kommt und vor allem, was dort liegen bleibt. Mit einer virtuellen Nadel lassen sich Bookmarks quasi an Ort und Stelle festnageln - oder via Schließfeld von der Seite entfernen.

Einschränkend wirkt nur die Begrenzung auf maximal acht Bookmarksymbole auf der Tab-Seite. Safari erlaubt hier mehr Flexibilität, lässt den Anwender durch Wahl der Symbolgröße bis zu 24 solcher Schnellstart-Symbole unterbringen.

Kleine Symbole und große Themen

Ein klein wenig Kosmetik haben die Entwickler auch der sogenannten Omnibox gegönnt. Das Eingabefeld, in das man sowohl Webadressen als auch Suchanfrage eintippen kann, zeigt ihre Vorschläge jetzt mit kleinen Symbolen markiert an. So soll man in der Auswahlliste schneller erkennen, was reine Suchanfragen, was konkrete Weblinks und was bereits angesurfte Seiten sind.

Die, wenn man sie benutzt, wohl sichtbarste Neuerung in Chrome 3 dürfte die Einführung so genannter Themes, also Themen, sein. Genau wie man es von Handys kennt, lässt sich das Erscheinungsbild des Browsers damit an den eigenen Geschmack anpassen - bei den meisten Web-Programmen, die so etwas möglich machen, heißt so etwas "Skins". Während Themes bei Mobiltelefonen aber meist als Kombination aus Hintergrundbildern, Klingeltönen und anderen Eigenschaften aufgebaut sind, beschränken sich Chrome-Themes darauf, das Hintergrundbild im Browserfenster zu ändern. Muss man nicht mögen, kann man aber. Google stellt bereits knapp 30 Themes bereit, will in Kürze weitere folgen lassen. Opera geht da weiter, bietet derzeit 37 Skins, die den Rahmen des Programms selbst verändern, bis hin zu den Funktionen tragenden Icons.

Als wichtiger mag man die weitere Integration von HTML 5 in den Browser sehen. So kennt Chrome 3 jetzt den Video-"Tag" (ein Tag ist eine Markierung) aus der neuen Webseitensprache. Damit ist es möglich, Videos ohne Umweg über Technologien wie Flash in Webseiten einzubinden, mit interaktiven Elementen zu verbinden. Auf diese Weise kann man etwa ein Video einbinden, das nur dann zu Spielen beginnt, wenn man die Maus darüber zieht. Eine hübsche Sache und zukunftssicher auch, derzeit aber werden solche Methoden im Web kaum genutzt.

Speeeeeeeed

Andere Web-Techniken wie Javascipt und Ajax werden dagegen umso intensiver genutzt, um beispielsweise Internetanwendungen wie Google Maps oder Google Mail zu realisieren. Genau solche Anwendungen sollen nun schneller werden. Begeisterte schon die erste Version des Google-Browsers durch ihre Geschwindigkeit, hat die aktuelle Variante in dieser Hinsicht noch einmal kräftig zugelegt. Um bis zu 150 Prozent sei die Verarbeitung von Javascript gegenüber der ersten Beta-Version verbessert worden, behauptet Google. Gemessen an der Version 2 sei immer noch ein Geschwindigkeitszuwachs von 25 Prozent zu vermelden.

Mag sein. Im Test sind 25 Prozent mehr Speed kaum spürbar. In Benchmarks, also Testprogrammen, zeigt sich Chrome dagegen von seiner besten Seite: Im Webbrowser-Geschwindigkeitsvergleich Peacekeeper lässt er die Konkurrenz, zumindest auf unserem Testsystem, locker hinter sich.

Dieses Testsystem allerdings wird bereits mit Windows 7 betrieben, mit dem kommenden Windows also, und damit scheint Chrome keine Probleme zu haben. Mit Linux und Mac tun sich die Entwickler dagegen weiterhin schwer. Dabei könnten gerade die Anwender dieser Betriebssysteme kräftig dazu beitragen, Chromes Marktposition zu stärken. Wohl auch deshalb hat man sich vorgenommen, zumindest die Mac-Version noch vor Jahresende zu veröffentlichen, wie Sundar Pichai, Google Product Management Vice President, erklärt.

Wohl auch, weil man diese Kundschaft bei Google als wechselwilliger einschätzt als Windows-User, habe man sich vorgenommen, Chromes Marktanteil im kommenden Jahr zu verdoppeln. "Wenn wir zum zweiten Jahrestag nicht wenigstens fünf Prozent haben, werde ich außerordentlich enttäuscht sein", sagte Chrome-Chefentwickler Linus Upson der Nachrichtenagentur Reuters und hängt die Messlatte noch höher. Bis zum dritten Jahrestag will er bereits zehn Prozent Marktanteil für Chrome reklamieren können.

Und die wird er auch brauchen. Schließlich entwickelt Google bereits ein PC-Betriebssystem auf Chrome-Basis - und das wird sich nur verbreiten können, wenn sich Chrome bereits als Browser eine breite Basis geschaffen hat.

Favorite Search



Favorite Search die neue Suma im Web basierend auf dem Adsense Click Programm erstellt für ein Internetcafe als Startseite.

Google O3D: Internet dreidimensional

Fotostrecke: O3D - Google macht das Web dreidimensional

O3D: Dieses Bild wurde im Browser als komplett frei begehbare 3D-Insel berechnet.

In den Google Laboren wird zur Zeit unermüdlich gewerkelt: Nach einer neuen Suchoption für die Bildersuche und einer Timeline für die Nachrichten-Suche stellte der Suchmaschinen-Betreiber nun ein Plug-in für Windows und Mac vor, das dreidimensionale Webseiten ermöglichen soll.

O3D, so der Name des kleinen Zusatzprogramms, basiert auf JavaScript und soll auch auf Low-End-Rechnern problemlos 3D-Grafiken rendern können. Noch befindet sich O3D in der Erprobungs-Phase, doch schon bald könnte es Applikationen wie Google Earth in den Browser bringen oder den Markt für Browser-Spiele umkrempeln. Aber auch traditionelle Informationen wie zum Beispiel Diagramme lassen sich mit O3D völlig neu aufbereiten.